Kapitel 26 - Triangulation Teil II

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Mit der Andromeda haben wir einen Zwischenstopp bei Everus Harbor gemacht. Das Schiff musste seinen Tank auffüllen und wir fliegen in Richtung des Mondes Aberdeen.
Der Mond mit seiner hohen Schwefelkonzentration in der dünnen Atmosphäre sticht durch seine schwefelgelbliche Färbung heraus.
Wir nähern uns den Mond und Thane sowie Hermieoth spekulieren über das Gefängnis von Klescher und wie es sich auf Microtech lebt.
Im Anflug tauchen wir in die nebelige Atmosphäre ein, wo uns dieser schweflige gelbliche Dunst uns von allen Seiten umgibt.
Hermieoth erläutert uns, dass der Mond wegen Waffentests von Hurston so zugerichtet wurde.
Brubacker ist davon wenig begeistert und in mir selber steigt bei diesen Gedanken ein flaues Gefühl aus.
Sie haben schon eine ursprüngliche Supererde quasi getötet. Das Aberdeen auch so zugerichtet wurde, erscheint mir traurig.
„Dafür hat die Idris ihre hervorragende Railgun von Hurston Dynamik.“ Ergänzt noch Hermieoth.
Inzwischen haben wir die Oberfläche erreicht und Gerippe von Bäumen wie Sträuchern umgeben uns.
Als wir über die Frachtluke aussteigen, sagt mir, mein Eva Anzug das er den ganzen nur 15 Minuten standhalten kann, bevor ich an Überhitzung sterben würde.
Aberdeen, der Gegenpart zu Callioppe.
Der Eingang zur Höhle ist nicht weit entfernt. Sie führt direkt nach unten in die Tiefen des Mondes hinein.
Einzelne Kisten stehen am Eingang mit Stehleuchten.
„Hermieoth, du bestimmst dann die Aufstellung.“
Damit gibt Kjeld das Signal, dass Hermieoth uns anführen soll.
Hermieoth, Dethillion und Kjeld sind vor mir. Hinter mir Thane und Brubacker. Wir wagen uns tiefer in die Höhle hinein und dankbarweise sinkt die Temperatur auf einen Normalwert.



Unsere Schritte hallen in dieser engen Höhle und Brubacker beklagt sich:
„Das Klaustropische. Ich krieg da echt eine Meise.“ Ich kann ihn nachvollziehen, auch wenn mich weniger die Enge einschüchtert. Mehr ängstigt es mich hier, mich zu verlaufen.
Immer wieder tauchen Ausrüstungsgegenstände auf und wir alle hoffen keine Piraten hier auf zutreffen.
Einige Felskanten, die steil nach unten gehen begegnen uns in der Höhle. Durch die verminderte Schwerkraft ist zumindest ein Fall, nicht so schnell tödlich wie bei 1 g.
Nachdem wir uns eine Weile nach unten begeben haben, geh es wieder nach oben Thane fragt uns, ob wir noch wissen, wo wir sind.
Dann fällt Kjeld die Kisten auf, die Herumstehen und nur mit einer einfachen Plane vom Felsboden getrennt sind.

Wir spekulieren, was es ist. Erst fällt der Begriff Enos hinein, dann das es Raumanzüge sind.
Offenbar befindet sich eine Zugriffsmöglichkeit für das Mobiglass. Hermieoth ist dieses Detail auf gefallen.
Kjeld versucht es dann über sein Mobiglass.
Dunkelheit umgibt uns, die nur durch unsere Lichter und das Mobiglass aufgebrochen wird.
Kjeld versucht, es zu entschlüsseln. Es ist im binären Code. Ich selber kann gar nichts damit anfangen. Programmierung Kenntnisse, oder gar das Entschlüsseln, solcher ist mir fremd.
Thane und Brubacker beklagen sich, dass sie wieder was entschlüsseln müssen im binären Code und Hermieoth erwähnt einen Ort namens Gelsenkirchen. Mir ist er fremd, dass obwohl ich selber von der Erde komme.
Als es entschlüsselt wurde, ließt es uns Thane vor, aber keiner kann sich darauf einen Reim machen. Ich selber Rätsel, was das bedeuten soll.

++

Wir beschließen, eilig die Höhle zu verlassen.
Uns könnten immer noch unliebsame Bewohner der Höhle begegnen oder gar Gase in der Höhle strömen.
Dethillion lässt uns dann aufhorchen, als er weiter oben ist und meldet, dass er Schritte hört.
„Nathan, geh da mal hoch. Und sicher den Eingang ab.“
„Verstanden.“ Antworte ich nur Kjeld. Nervosität steigt in mir auf. In dieser engen Hölle ist mir ein Feuergefecht eine beängstigende Gefahr. Es gibt kaum Ausweichmöglichkeiten.
Mit ihm bin ich jetzt am Eingang und wir beide richten unsere Waffen nach außen. Der Sternenhimmel ist erkennbar.
Eine Lampe bestrahlt uns mit ihrem gelblichen Licht entgegen.
„Hast du das gehört?“ Schreckt Dethillion auf.
Dann höre ich es ebenso. Ein unheimlicher Ton, als würde jemand was verschieben und es hallt beim Eingang an den Wänden. Woher kommt der Ton? Wir sehen nichts vor uns.
Dann schließen endlich die anderen auf und wir steigen in der Andromenda hinein. Kaum sind wir bereit, starten wir los in Richtung Everus Harbor.
Nur eine Stunde später, auf der Station angekommen wechseln wir auf meiner Freelancer Misc.
Um mögliche Verfolger besser abzuschütteln und unsere Spur besser zu verschleiern.
Wir folgen der nächsten Spur und die führt uns in Richtung Arrcorp. Der Flug dauert mit meiner Freelancer wesentlich schneller. Der Quantumantrieb ist auf eine höhere Schnelligkeit ausgelegt.
Das überrascht sogar Thane und Brubacker. Zu dem Zeitpunkt, wo wir Arccorp erreichen, fragt Kjeld aus Neugier:“ Nathan, was für ein Quantumtravelantrieb ist eingebaut?“
„Die Standardausführung.“
„Nah, das ist mal eine gute Standardausführung.“ Bemerkt Bruckbacker. Dethillion, der sich in den Crewschlafplätzen bequem gemacht hat, steht auf und schaut sich aus Neugier das Schiff an.
Den meisten ist die Freelancer ein Schiff, dass sie nicht von innen kennen.
Hermieoth steuert in die Richtung von Lyria, da kommt Dethillion hinein und Thane warnt ihn:“ Wir sollten besser nicht über den engen Gang ineinander laufen, da kann man leicht stolpern.“
„Ja, viel Platz hat sie gerade nicht.“ Warne ich noch.
Langsam fliegen wir in die dünne Atmosphäre des Mondes mit seiner weißen Flächen und seinen türkisen, geschwungenen Flächen.
Wir steigen immer tiefer hinunter und erreichen die Oberfläche. Ein kleiner Außenposten mit einem einzigen Gebäude wird sichtbar.
Kleine Berge umgeben, den Außenposten. Als ich mit Thane, hinten aus der Rampe aussteige, da wirbelt uns Schnee entgegen und auch das Knirschen vom Schnee ist zuhören. Über uns der Sternenhimmel im Stanton System.
Die Luftschleuse ist für uns zugänglich. Innen ist der Raum klimatisiert und hat angenehme Zimmertemperaturen.
Kleine zylinderförmige Kanister wie auch Kisten stehen herum.
Es ist nur an bestimmten Stellen beleuchtet. Einzelne farbig bunte Dosen stehen herum auf den Tisch.
Altes Papier liegt auf den Boden und einzelne Werkzeuge stehen ebenso herum, ebenso offene Leitung die sich über den Raum verteilen. Es wirkt chaotisch und dreckig.




Wie in einer Junkie höhle.“ Munkelt Dethillion. Diesen Eindruck kann ich mich ebenso nicht verwehren.
Ich durchsuche mit den anderen, die Kühlbehälter und einzelnen Regale, aber wir finden es erst nichts.
Dethillion fällt eine Konsole auf, die verschlüsselt ist.
„Leute, da müssen wir den Schüssel dafür finden, dann müssten wir sie öffnen können.“
Also suchen wir im Durcheinander nach einem Schüssel. Diese Sucherei geht mir selber langsam auf die Nerven.
Als wir gefühlt, das halbe Lager auf diesen Außenposten auf den Kopf gestellt haben, findet Kjeld den ersehnten Schlüssel.
Er fackelt nicht lange und wendet ihn an. Dann können wir endlich die Konsole öffnen und schickt es uns auf unsere Mobiglässer. Thane ließt es dann vor, was dort steht.
Der Text ist wieder wie ein Rätsel. Xedan Thormento und die Forgotten 15 sagt mir nichts.
Sie knacken den Binär Code und wir kriegen ein neues Ziel Daymar. Wir durchqueren wirklich jedes einzelne Planetensystem von Stanton.


„Deger Chill, hast du nicht von ihm gesprochen, Kjeld?“ Fragt Thane nach.
„Ja, von dem, was ich von der M.B.C. mitbekommen habe, war das ein ehemaliger Ninetail, den Rim in Klescher kennengelernt hat. Als der die M.B.C. gegründet hat, hat sich Deger Cill um die Sicherheit gekümmert.“ Erklärt Thane.
„Was ist aber die ACS Legio 1?“ Rätselt Thane.
„Also die ACS ist die M.B.C Security.“
„Ah ok, dann wissen wir das endlich auch mal.“ Kommt Thane das Licht auf. Ich habe noch nie von diesen Organisationen gehört. Die Ninetails und Klescher sagen mir was.
Die Ninetails, verfluchte Piraten bei Grimhex. Sollen sie in der Hölle schmoren, denke ich mir.
„Die Legio 1 was ich mitbekommen habe, war ein Projekt der Militarisierung dieser Sicherheitsabteilung. Sie erwies sich lokalen Kräften um einiges überlegen.“
„Ok, und das hat Macherus angestrebt?“ Fragt Thane. Kjeld bejaht es.
Das Wort Ingnutus fällt in die Runde, offenbar gab es schon zuvor einen Zusammenhang damit und Projekt Enos. Was soll Enos bedeuten?
Wir beschließen, dann nach Dalymar aufzubrechen. Durch die Luftschleuse und dann wieder im Mond draußen, spekuliert Kjeld ob jemand über sie Bescheid weiß.
„Nathan, konnte bei der Rayari Station nicht auf die Konsole zugreifen, offenbar wurde mit ihm nicht gerechnet.“
Das leuchtet mir ebenso ein, aber begeben wir uns dann nicht auf eine gefährliche Spur.
Es ist ein unheimlicher Gedanke, dass jemand in diesen Moment wüsste, was wir machen und wo wir sind.
Wir steigen mit der Freelancer hoch, hinauf in Richtung Crusader zu den Gasgiganten.
Hermieoth übernimmt wieder den Pilotensitz und sie spekulieren über ein Ereignis, wovon ich nichts weiß.
Verwirrt kann ich nur von dem Passagiersitz der Freelancer dem zuhören.
Der Flug geht gewohnt schnell und wir machen einen kurzen Zwischenhalt bei Port Olisar.
Dann richten wir uns auf den Wüstenmond Dalymar aus.
Wir springen zu einer Station, die ich nicht kenne. Sie wird genannt Covalex Hub Gundo.
Kjeld warnt uns, dass dort keine künstliche Schwerkraft vorherrscht. Langsam tröpfeln alle in den Frachtraum ein, während Hermieoth die Freelancer zur Station ausrichtet. Ich kenne sie nicht und bin daher neugierig, was ich dort zusehen bekomme.
„Nathan, alles ok?“ Fragt mich Kjeld.
„Ja, alles passt.“ Antworte ich.
Inzwischen sind nun Brubacker und Thane im Frachtraum. Als letztes trifft Hermieoth ein.



Wir zücken alles unsere Waffen, und die Luft wird dem Frachtraum entzogen. Dann öffnet sich in einen dumpfen Ton, die Frachtluke.
Nur einen Teil der Station kann ich erblicken. Riesige Metallstreifen decken offenbar die Fenster der Station ab.
Nicht jedoch, überall. Vor uns liegt ein klaffendes Loch, wo verbogene Metallplatten herumfliegen und ein Blick auf das innere der Station gewähren.
Die Ränder sind schwarz gefärbt und Licht kommt vom Inneren der Station. Die Notbeleuchtung muss dort aktiv sein.
In unseren EVA-Anzügen fliegen wir hinaus in der Schwerelosigkeit des Alls und der erdrückende Stille des Alls. Nur das künstliche Soundsystem des EVA Anzug lässt den Eindruck vortäuschen, als gebe es Schall im Raum.
Dethillion und Kjeld befinden sich schon im inneren, da blitzt es plötzlich rechts von mir auf und wir hören einen lauten Knall.
Hermieoth ruft dann:“ Unter Beschuss! Unter Beschuss!“
„Ist das Schiff unter Beschuss?“ Fragt Kjeld hastig.
Hermieoth bejaht es. Piraten, ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt. Die Freelancer ist nicht besetzt und ist in höchster Gefahr. Wenn wir hier stranden, sind wir der Gnade der Angreifer ausgesetzt.
Ich drehe mich um und sehe wie in der Ferne Laser Beschuss aufblitzen. Sie schießen in der Richtung der Freelancer und treffen sie. Die Schilde werden getroffen. Eiligst begibt sich Hermieoth in die Freelancer.

„Feindkontakt in Richtung Crusader. Nähert sich schnell.“ Melde ich.
Kjeld fliegt als Nächstes hinein und ruft:“ Ich besetzte den Turm.“
Fast alle begeben sich hinein und ich folge dem nach.
Auf der Hälfte der Strecke schaue ich mich nochmal um und kann nur für einen Augenblick sehen, wie ein Schiff gefährlich nahe uns kommt.
Das Schiff fliegt in die Station hinein und explodiert in einem
hellen rötlichen Lichtblitz.

Trümmerteile fliegen gefährlich nahe an mir vorbei.


Beinah hätte ich mich dieses Schiff getroffen, doch zeit zum Nachdenken war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt.
Eiligst begebe ich mich in die Freelancer und kaum bin ich drin, fliegt sie los.
Ich renne zum Passagiersitz, da meldet Hermieoth weitere Kontakte. Noch mehr Piraten, das, was wir am wenigsten brauchen. Dieses Schiff ist nicht für schnelle Manöver gemacht.
„Polizeikräfte!“ Ruft Hermieoth. Im Cockpit sehe ich, was draußen vor sich geht.
Das Piratenschiff wird offenbar, schon von den Piratenkräften behagt, wo es sich um Mustangs handelt.
Ein wildes Gefecht von Laserschüssen ist draußen zu erblicken, die das feindliche Piratenschiff umkreisen.
Hermieoth benutzt dann Lenkraketen, der Freelancer und trifft das Piratenschiff erfolgreich.
Das versucht nun vergeblich auszuweichen, aber Hermieoth sie mit der Hauptbewaffnung erwischen.

Wir atmen alle auf, als das Schiff in einer bläulichen-weißliche Explosion verschwindet.
„Kaum sind wir hier an diesen abgelegenen Ort und es tauchen Piraten auf?“ Wundert sich Thane.
Mich macht es ebenso misstrauisch.
„Wir fliegen zurück zur Station!“
„Wir sollen jemanden im Schiff lassen für weitere Vorfälle solcher Art!“ Rate ich zu allen.
Hermieoth meldet sich dann drinnen zu bleiben. Erstmals kann ich auf die gesamte Station blicken. Ihre Ringe unterhalb von ihr sind zerstört und fliegen als zerstörte Einzelteile im Weltraum um die Station. Landingspads befinden sich an ihr geheftet und riesige zylinderförmige Bauten fliegen um die Station, die eins ein Teil von ihr war.
Nur das Hauptsegment, das ein kantiges, eckiges Design hat, mit mehreren Fenstern wirkt von außen unberührt.
Als wir wieder die Position bezogen haben, fliege ich mit den anderen in die Station. Hermieoth und Kjeld bleiben bei der Freelancer.
Auf dem Deck 1 der Station sind Terminals und Gänge, die tiefer in der Station führen.
„Wonach suchen wir nochmal?“ Fragt Thane
„Nach einem Terminal.“ Antwortet Dethillion.
Durch den Aufzugsschacht komme ich in der Schwerelosigkeit nach Deck 2. Kleine Kojen und ein Kantinenbereich befinden sich dort.
Dosen fliegen herum und Automaten von Big Benny stehen herum.
Eine gespenstische Szene für mich, würde mich der Funk nicht daran erinnern, das ich nicht hier alleine bin.
Hermieoth bekommt einen weiteren Kontakt draußen. Noch mehr Piraten, oder könnten es auch andere feindliche Kräfte sein?
Ich tauche mit Thane und Dethillon weiter in die Station ein, nun einen Deck tiefer wieder durch einen Aufzugsschacht.
Ein Kontrollraum erschließt sich vor uns. Konsolen, die noch aktiv sind und Bürostühlen, die schwerelos herumschweben. Dahinter ein größerer Raum, offenbar mit Frachtkisten.
Dethillon untersucht die Konsolenstationen, aber findet offenbar nichts vor.
Wir schweben in den Lagerraum, in dem Frachtkisten wild herumschweben.
Ich blicke auf einem Serverraum, der durch eine Glaswand davon getrennt ist. Vielleicht befinden sich dort unsere gesuchten Daten?
Ich schaue mich weiter um, wo aber ein Zugang wieder nach draußen führt. Dann kommt mir ein Aufzugsschacht in Blick, den ich zuvor nicht sah.
Ich schwebe hinein allein und hoffe, mir kommt keine böse Überraschung entgegen.
In den Verwickelten Gänge erblicke ich zu meiner Freude dann die ersten Serverschränke, die von außen verglast sind.
Hier müssten sich die Daten befinden. Wenn nicht hier, wo sonst?
Einige Serverschränke sind offenbar umgefallen, als die Station über Gravitation verfügte.
Ich hoffe, dies hat nicht entscheidende Daten beschädigt.
„Nathan, wie bist du reingekommen?“ Fragt mich Thane, als er mich von draußen sieht.
„Es gibt einen Aufzugsschacht, der hier nach oben führt.“
Thane findet ihn und ihm folgen Brubacker wie auch Dethillion.
Dethillon macht sich nun an den Konsolenzugang, da fragt Kjeld:“
Weiß jemand wer uns hier angegriffen hat?“
„Das waren Ninetails!“ Beantwortet es Hermieoth.
Ninetails! Verfluchte Piraten! Aber warum sind sie ausgerechnet eingetroffen, als wir hier waren?“ Denke ich mir zornig.
„Ich kriege da nichts heraus.“ Ruft Dethillion frustriert.
„Warte, lass mich mal ran. Ich bin zwar nicht Zero, aber bei der Technik, die ich dabei habe, sollte es uns nützlich sein.“
So klingt sich nun Thane hinein und knackt offenbar die Blockade.
„Kjeld. Ich schicke die komprimierten Daten jetzt auf die Freelancer zu. Wir brauchen einen stärkeren Computer um es zu knacken. Da reicht mein Mobiglass nicht aus.“
Wir begeben uns gemeinsam zurück zur Freelancer und als wir auf dem Schiff wieder zurück sind, hat Kjeld zwei Daten entschlüsselt.
Wieder mal ist es ein Tagebucheintrag.


Doch da werde ich hellhörig, die Adovacy. Gibt es da tatsächlich ein Zusammenhang zu dem was mir in den letzten Monate passiert ist.
Zu allem hängt noch eine Audiodatei dran, wie uns anhören, wo ich folgende Worte höre:

Ihr habt das Flüstern nicht gehört. Das Flackern nicht erblickt. Euch in finsteren Wahnsinn verloren. I. ich habe euch die Wahl gelassen. Die Wahl die Brücken zu heben. Den Faden zu spannen. Das Schicksal neu zu wählen. G. Und ihr verrennt und verliert. Brecht aus der Festung meines Wissens. Betrügt meine Kunst und wendet das Werdende zu Chaos.
N. Doch hatte ich mich entschieden. Eine Entscheidung, die beständig baut und keinesfalls umgekehrt werden soll. O. Ich weiß es wurde nicht danach gefragt, doch habe ich gewählt. So weiße man wählen kann. T. Die wenigen Früchte, die ich noch trage, spenden das Feuer von Stanton. Einen neuen Funken der Hoffnung, endgültig zu erlöschen. U. So erstickt die Flamme des Todes, des Giftes, der mutierenden Hydra. Jener Krankheit, die uns alle vernichtet. S. Und durch meinen Hass zerreißt er, der Vorhang, der das Ende umhüllt. Finde, den ihr seid meine Hand und mein Schwert, dass euch zum Bluten bringen wird. M. Ein flinker Fuchs findet meine Gabe hinter Blech und Sucht. Dort in Kerben und Fugen, die er selbst noch nie gesehen hat. I. Also haltet Ausschau nach dem Hasen in weißen Mantel. C. Nutzt die Gabe weise und bereinigt, was euch zum Gipfel im Wege steht. H. Sucht mich nicht und findet den Tod. Schaut genau hin und achtet auf mein Flüstern. Nur dann werdet ihr nicht mehr gejagt.


Sie spekulieren darüber, wo Zero erwähnt wird und die Renaissance. Thane erwähnt die Hydra, dass sie in einem Todesgedicht erwähnt wurde.
Sie erwähnen weitere Schiffe, Personen, die mir nicht alle was sagen.
Es ist eine seltsame Sache, die hier stattfindet. Nur ist eine Sache, die mit dem auch zutun hat, mit dem ich konfrontiert bin.
Die ominösen Daten von Root erwähnten bei den Schiffsbesatzungen eine Krankheit.
Gibt es dort ein Zusammenhang zudem, was ich erfahren habe.
Wir fliegen weiter in Richtung Port Olisar und ich verabschiede mich von ihnen später nachdenklich darüber, was ich erfahren habe.