Kapitel 16 - Invictus Event Teil 2

  • Crusader und Anvil, zwei große Namen in den Reihen der Schiffshersteller und Nathan erwartet voller Ungeduld Anvil, während er Crusader noch nicht so gut kennt. Doch langsam fehlt jedes Lebenszeichen von Joe...





    Nur zwei Tage später erfolgt die nächsten Hersteller. Es MISC, tumbril wie auch Crusader Industrie.

    Crusader Industrie ist mir mit der Starrunner nicht völlig neu, aber die Hercules Starlfiter genießen einen guten Ruf und werden in der Navy für Bodengefecht benutzt. A der Versuchung kann ich nicht widerstehen.

    Die Vorhalle zur Messe ist wieder die gleiche, mit dem gleichen holografischen Offizier, der die Werte der UEE-Navy anpreist.

    Aber in der Haupthalle ergibt sich ein überwältigender Anblick. Die drei Hercules Starlifter überragen alle anderen bisherigen Schiffe und unter ihnen stehen in einer Reihe drei Nova Tanks.

    Die Starlifter stehen in einer dreier Formation. Sie erinnern mich mit ihrem Flügelaufbau und ihrem spitzförmigen, vorderen Teil, schon fast selber an stählernen, weiß gestrichnen übergroßen Vögeln, die in eine feste Form gegossen wurden. Sie sind für jedermann erkennbar für den Atmosphärenflug optimiert und ausgelegt große Frachtmengen oder Truppen zu transportieren.

    Die Musik hämmert wieder über die Schiffe, dass in der Halle hallt.

    Ich nähere mich einem der Starlifter, wo mir ihre großen Ausmaße nochmal vor Augen geführt werden. Ich sehe den Schalter zu einem Lift und betätige ihn und lasse mich in das untere Deck fahren.

    Es ist der größte Frachtraum, den ich je erblickt habe. Eine Idris hat zwar ein ganzes Flugdeck in sich, aber das ist nicht wirklich vergleichbar. Auf beiden Seiten öffnen sich, große Frachtrampen, um Truppen einladen zu können. Wie bei der Starrunner bleibt der Designstil von Crusader Industrie erhalten. Es ist ein Designstil, der mir sogar gefällt. Einerseits zweckmäßig, aber auch mit einer gewissen Eleganz. Für mich schon fast der perfekte Querschnitt zwischen Origin und RSI. Origin besaß für mich schon immer einen übertriebnen Luxusstil. Diese Schiffe mögen luxuriös ausgestattet sein und man kann wunderbar seine Zeit dort vertreiben, aber wohl habe ich mich nie gefühlt. Zumindest nicht in den großen Varianten der Origin Schiffe.




    Ich fahre noch ein Deck hoch, wo sich der Maschinenraum, Cockpit, Crew Aufenthaltsbereich und Schlafbereich auf dem Deck enthalten sind.

    In der Mitte und an den Seiten sind die Komponenten durch eine Verkleidung bedeckt, die sich öffnen lässt. Im hinteren Teil leuchtet in einem gleißenden Licht, der Reaktor des Schiffes und ist sechseckig angeordnet mit rötlichen Leitungen, die nach hinten Laufen. Nach vorne befindet sich eine Druckschleuse zur Brücke. Ich begutachte, die Crewbereiche und mir fällt ein, diese habe ich gar nicht mit Kjeld in der Starunner gesehen.

    Eine Tür öffnet sich zischend auf und es ein enges Quartier, das vor allem in die Länge gebaut ist. Ein Tisch steht auf einer Seite eingebuchtet in die Wand mit einer Sitzwand, die über eine rötliche Lederpolsterung verfügen.

    Auf zwei Seiten sind ebenso Betten, mit einer Matratze und Kissen. Ein Bücherregal und zwei Toiletten mit eingebauter Dusche sind eingebaut und ein großer Monitor ist in die Wand eingebaut.

    Ich finde es behaglich aufgebaut und bittet für drei Besatzungsmitgliedern einen großzügigen Freiraum zum Erholen.



    Der Weg zur Brücke ist ein längerer Weg, als ich dachte, der mich auch einen Verstauraum führt für EVA Anzüge und Waffenbefestigungen.

    In der Brücke sind drei Sitze verbaut, aber es ist der aus meiner Sicht wie bei der Starrunner der gleiche Designfehler, dass die Brücke verschwenderisch viel Platz verbraucht, unter anderem wegen den einfahrendem Co und Pilotsitzen.

    Von oben besitzt man einen ausgezeichneten Überblick über die Halle und die Menschen wirken ganz klein, die von unten das Schiff bestaunen.



    Ich entschließe mich, das Schiff wieder zu verlassen und noch ihr Schwesterschiff zu begutachten, aber es gibt keinen wesentlichen Unterschied, nur das es noch einen ausgebauten Raum für Marine existiert, wo sich Hebelgurte für die Sitze befinden und einen Waffenraum.

    Also wage ich mich an die Tumbril Novas. Sie sind quasi, das fehlende Ergänzungsstück für die Starlifter. Der Panzer ist ein Ungetüm in Fahrzeugform. Mit seinem manngroßen Kettengestell, den Turm den der Panzer auf vier Meter Höhe bringt und seinem angewinkelten vorderen Profil und dem Hauptgeschütz, wie einem Laserrepater, wie noch Gegenmaßnahmen und Raketen ist er kein leichter Gegner in der Klasse der Fahrzeuge.

    Ich steige hinein und es ist wie erwartet eng im Panzer. Er ist auf das notwendigste reduziert, erlaubt es das der Fahrer und ein Cofahrer nebeneinandersitzen, sowie einen einzelnen Sitz für den Turm gibt mit einem extra ausgelegten Okular mit einer kleinen Kabine.

    Der Panzer gefällt mir und ich könnte mir vorstellen, ihn auszuprobieren. Auch wenn ich mich eher als Pilot fühle, als Fahrer.



    Ich gehe hinaus aus der Haupthalle, denn in einen der Hallen ist MISC als Hersteller vertreten. Die Freelancer Variante ist mir inzwischen vertraut, aber die Starlifter Gemini nicht.

    In der Nebenhalle füllt die Gemini Starlifter, den Großteil der Halle aus. Die Freelancer wird auf einer Seite wie ein Zwerg im Vergleich von den drei Fahrzeugenvarianten von Tumbril gar nicht zusprechen.

    Sie besitzt wie die Freelancer Misc, das gleiche vordere Profil, nur das die Unterseite der Nase des Schiffes mit Raketen bestückt sind.

    Sie hat ein kompaktes Design, doch aber am meisten unterscheidet sie der hintere Teil des Schiffes, wo mehrere zylindergeformte Tanks anhängen mit Leitungen verbunden und die Haupttriebwerke nach hinten herausragen. Ein Gittersteg befindet sich noch an den hinteren Ausläufen des Schiffes mit einem Geländer, wo sich die Tanks bedienen lassen. Sie erfüllt als Tanktransporter und Befüllung eine wichtige Funktion in der Flotte, für Langzeit Missionen.



    Die hintere Laderampe bildet den Eingang zum Schiff, der beachtliche Ausmaße hat. Innen drinnen gibt es die untere Ebene des Frachtraums, mit unzähligen Sitzen, die an seinen Seiten sind. Nach vorne ist ein Türschott in die Richtung des Andocksraums und zur Seite eine die nach oben führt. Von unten ist der Bedienungsraum zusehen, der durch eine Glaswand und zwei Türschotts getrennt sind. Ein Gang mit einem Geländer führt um den Laderaum in die oberen Ebenen.



    Ich erkunde das Schiff, es ist überall metallisch verkleidet und es hat einen kalten, klinischen Ausdruck. Mich spricht es nicht an, das Schiff wirkt steril und leblos. Zu dem hat es einen verwirrenden Aufbau und ich verirre mich schon fast im Crewbereich, als ich durch das Gewirr an unzähligen Gänge begehe im Schiff.

    Die Maschinenkomponenten sind getrennt von einander im Schiff. Es gibt ein Quartier für den Kapitän, aber die Besatzung selber hat nur ein Bett für jeden Einzelnen. Es ist ein Schiff, das ein reines Arbeitstier ist und keinen Luxus anbietet auf irgendeine Weise.

    Im Messebereich fehlt sogar ein großer Tisch. Wurde hierbei was vergessen zum Einbauen? Ich bin darüber verwundert.

    In der Richtung der Brücke sind mehrere Rettungskapseln, während die Brücke selber der Freelancer nahezu gleicht, nur das der Kapitän einen eigenen Sitz verfügt, die Brücke weitaus größer ist und es bis zu fünf Stationen hat.

    Ich wage mich wieder hinaus aus dem Schiff und erwartete übermorgen Anvil, wo mich die Arrow reizt. Auf die bin ich schon ganz gespannt.



    Zwei Tage später kommt für mich der ersehnte Tag. Inzwischen habe ich mir schon mehrmals die Stadt New Babbage besichtigt. Der Weg ist mir vertraut und bis zur Haupthalle hat sich nichts bei der Messe geändert.

    Es eröffnet sich mir dann ein prominent die Anvil Carrack, die in der Mitte steht und alle Schiffe überragt bei weitem in der Haupthalle.

    Auf der linken Seite steht meine heiß erwartete Anvil Arrow mit ihren Flügeln, die nach oben geklappt sind. Auf der rechten Seite, die Anvil Pisces, ein Snubschiff, das sogar über einen Quantumtravel verfügt.

    Ich begebe mich zuerst zu der Arrow, die ein leichter Fighter ist. Sie ist ein Einmann schiff, das über einen beweglichen Turm verfügt auf den Hauptrumpf und deren Grundform einer Pfeilspitze nahekommt. Als ich zu dem Schiff kommt, läuft im Hintergrund irgendwelche Musik die mich an einem Trailer erinnert. In der Beschreibung steht, dass sie zu den wendigsten Jägern gehört, die auf dem zivilen Markt angeboten werden.

    Sie hat eine weisbeschichtete Oberfläche, die sich nur abwechselt mit gräulichen und silbrigen Farbtönen.

    Sie besitzt hinten ein einzelnes, großes Triebwerk und ein aerodynamisches Design.

    Sie ist ein Schiff auf Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit in der Atmosphäre gebaut und im Weltraum gebaut ist.

    Ich leihe sie mir aus und habe vor sie später auszuprobieren.

    So begebe ich mich auf die rechte Seite, wo die Pisces steht. Es ein Shuttle ähnliches Gefährt, das über einen kleinen, aber großzügigen Inneraum verfügt über ein Schiff solcher Größe.

    Ich stoße schon fast an die Decke, als ich mich innen umschaue. Der Innenraum ist nicht belichtet und so ist vieles im Dunkel gehalten, nur durch die giftgrüne Notbeleuchtung erkennt man das notwendige.

    Zwei Sitze mit Haltebügeln, sowie der Pilotensitz befinden sich am vorderen Teil. Der hintere Teil ist der kleine Laderaum selber.

    Als ich mich wieder nach draußen begebe, nehme ich mir das größte Schiff dieser Messe vor. Die Carrack. Sie ist ein Forschungsschiff, das im Deep-Space agieren soll.



    Ein riesiges Erkundungsschiff, wo man ganz klein wirkt, wenn man davor steht. Der vordere Teil besitzt eine große Fensterfront mit mehreren Streben. Keilförmig verläuft der Hauptrumpf nach hinten und sie besitzt zwei „Flügel“, die aber nach unten gerichtet sind und sich die Geschütztürme befinden. Die Rampe geht über ⅓ der Länge des Raumschiffes und sie ist oben weiß angestrichen und in einem dunkelschwarzen aussehen.

    Die Frachtrampen ragen aus dem Schiff heraus und bilden drei in gleichen Abständen viereckige Ausbuchtungen.

    Wie die meisten Anvil Schiff hat sie ein stromförmiges Design und sie verfügt vier größere Antriebe auf der anderen Seite zur Brücke.

    Ich gehe die Rampe hinauf, der genug Platz bietet für einen Rover. Im inneren hört man ein ständiges Dröhnen durch die Belüftung des Schiffes und die erste Gang führt mich links zu einem Lift und rechts zu der Luftschleuse des Schiffes. Ich begutachte es, auch wenn es nichts außergewöhnliches an sich hat, schließlich befinden sich die einzelnen Eva Kapseln an der Seite und die Luftschleuse vor mir.



    Der Boden hat ein Metallgitter, aber das Schiff ist an allen Seiten verkleidet in einer weißen Färbung.

    Ich folge den Weg weiter zu den Frachträumen, die durch einzelne massive Schleusentüren getrennt sind. In der Mitte verläuft der Steg, über den Frachtboden und ein Lift, der einen nach unten fahren lässt.

    Es ist schmucklos, aber nicht verwunderlich.

    Hinter dem Frachtraum befindet sich ein Raum mit mehreren Gängen zu den Seiten. So liegt in der Mitte ein weiterer Lift und an den Seiten Escape Pods. Als ich mich auf die linke Seite begebe, drücke ich auf einem Knopf und sehe, das aus der Wand mehrere Waffenhalter ausfahren. Offenbar kann man sich hier ausrüsten. Ein Gitterboden ist enthalten und an den Seiten etliche Haltegriffe.

    So führen die beiden Gänge in der untersten Ebene des Schiffes zum hinteren Geschützturm, der vielen auf anderen Schiffen ähnelt.

    Ich begebe mich zurück zum Aufzug und fahre in das Aufenhaltdeck hoch.

    Die Gänge sind hier weiterhin mit abgerundeten Eckige Form aufgebaut. In der Richtung zur Brücke liegt in der Mitte die Krankenstation. Sie hat eine Glastür und bevor im Hauptraum gelangt ist eine kleine Desinfektionskammer, wo an den Seiten mehrere kleine Düsen sich auf beiden Seiten befinden.

    Am anderen Ende hinter eine Glaswand befindet sich einzelnes Krankenbett, das sich in eine Röhre einfahren lässt. Auf der rechten und linke Seite davor ebenso Krankenbett. Zwei Türschleusen sind auf beiden Seiten angeordnet, die offenbar in einen Lagerraum für medizinische Medikamente führt, und einem Untersuchungsraum.

    Der Boden selber verfügt über eine glatte, weiße, leicht spiegelende Oberfläche.

    Plötzlich höre ich dann über die interne Comm des Schiffes:“ Aldoren, Aldoren an Brücke?“ Ruft eine fremde Stimme.


    „Brücke aus?“ Es ist nicht leicht, zu verstehen, da die Stimmen sehr verzerrt sind.


    „To test des Comm Channels.“


    „Ja?“ Kommt die Gegenantwort.


    „Ich habe zwei Tactos auf 11 Uhr, soll ich sie wegmachen? Soll ich sie wegknallen oder was?“ Fragt die andere, männliche fremde Stimme.


    „Hau sie weg und komm dann hoch. Es gibt Kaffee.“ Ich bin verwirrt, offenbar erlauben sich hier ein welche ein Spaß. Aber jeder kann das auf dem Schiff mithören, ist das so von ihnen beabsichtigt? Sie dürften sich dies zumindest bewusst sein.

    Nachdem ich die Krankenstation verlassen habe, begebe ich mich in die Richtung der Brücke. Es ist ein langer Gang, der sich bis zur Schleuse hinzieht.

    Dazwischen liegen auf beiden Seiten, größere Fenster, die in zwei gegenüberliegende Räume hineinschauen lässt.

    In einem Raum ist ein Billardtisch und in den anderem eine kleine Küchentheke, wo link davon ein Fenster einen Blick nach außen gewährt. Ein Tisch mit 6 Stühlen befindet sich ebenso dort.

    Ich begebe mich in den Raum mit dem Billardtisch, der in ein gelbes Licht gehüllt ist. Auf beiden Seiten liegen abermals zwei Türschleusen. Ich gehe durch eine hinein und komme offenbar in den Kojenraum hinein. Die Betten erinnern mich die in der Javelin oder eine Idris. Das Logo von Anvil ist ebenfalls enthalten. Nahezu alles ist in einem Hellen weiß gehalten und auch eine Sitzecke befindet sich dort.

    Bei der anderen Tür befindet sich eine Dusche und WC raum des Schiffes.

    Darauf folge ich wieder den Weg zur Brücke, wo offenbar sich andere Messebesucher aufhalten. Drei Sitze, die an der Wand festhängen, befinden sich vorne mit einen weiten Ausblick auf allen Seiten nach draußen.



    An den Seiten sind einige Zugänge zu schiffsinternen Systeme enthalten wie den Computeremoteszugänge.

    Ein kleiner Lift führt noch eine Etage höher vom Schiff. Es ist, handelt sich wohl um die Navigations- und Sensorbrücke, denn ein großes Holohub ist in der Mitte der Brücke.

    Vorne ein Bedienungspult wo man stehen muss und hinten zwei Sitze mit Bedienungsarmturen um sich.

    Ein dunkeles Licht umhüllt die obere Brücke gemischt mit dem dunkelblau des Holohubs.

    Als ich den Weg weiter nach hinten verfolge, komme ich an Escapepods vorbei.

    Abermals sind auf beiden Zugangstüren, wo mich eine Tür in einem Herstellungsraum führt, wo Werkzeuge stehen, um entsprechend Materialien herzustellen. Es riecht für mich nach Schmierstoff und der Raum ist nur dezent ausgeleuchtet.

    Auf der rechten Seite folgt der sogenannte Drohnenraum. Ich kann selber keine Drohnen erblicken, der Raum ist aber nicht sonderlich ausgekleidet und hat eine Zugangsschleuse zum Weltraum nach draußen. Offenbar werden die Drohnen dort nach draußen geschickt.

    Ein einzelner Sitz ist in die Wand eingeebnet. Wieder dem Gang durch das Schiff folgend, erblicke ich dann den Hangar des Schiffes. Er ist niedrig, hat nur Platz für kleine Schiffe, die über nicht ein zu hohes Profil verfügen. Eine Gladius hätte vielleicht gerade noch Platz, bei der Pieces bin ich mir sicher. Für ein Forschungsschiff umso mehr brauchbar.

    Eine lange Fensterfront an den Gängen beiden Seiten lässt einen Blick, auf den geschlossenen Hangar zu der eine graue Lackierung hat.

    Hinter dem Hangar und den Zugangstüren zum Hangar gabeln sich drei Türen auf. Ich folge nach links und sehe sie führt zu den Geschütztüren, die einen langen Gang haben bis zum eigentlichen Geschützturm. Es kommt eher schon wie verschwendeten Platz vor, der mich stört. Auf der Gegenseite ist es ebenso. In der Mitte liegt der Zugang zum Hauptmaschinenraum, der in zwei Ebenen unterteilt ist.

    Die imposanten röhrenförmigen Reaktoren machen einen Großteil des Maschinenraums aus und es herrscht auch hier nur eine schwache Beleuchtung.

    Ich sehe mich um und auf der unteren Ebene ist der Zugang zu etliche Komponenten des Schiffes.

    Vom Boden steigen kleine Dampfschwaden auf, die von unten rötlich beleuchtet sind. Ein tiefes Dröhnen, das schon fast den Körper vibrieren lässt, ist spürbar.

    Wieder auf dem Deck mit dem Hangar, folge ich dem Aufzug bis nach oben.

    Vom Aufzug aus, erblicke ich auf die Starmapraum des Schiffes, das eine Kleines, kreisrundes Geländer umgibt.

    Auf der Gegenseite führen mich Luftschleusen, mich zur oberen Seite des Schiffes.

    Der Hangar ist geschlossen, also kann ich mich problemlos über die Messehalle von oben blicken. Ich meine, schon die Deckenwand berühren zu können mit ihren künstlichen Sternenhimmel. Die Carrack ist ein stattliches, großes Schiff, das ausgezeichnet ausgerüstet ist. Ich kann jeden verstehen, der von ihr begeistert ist.



    Ich begebe mich wieder nach unten und schaue der Anvil Hawk vorbei, die gerade zu winzig im Vergleich, zu der Carrack wirkt. Sie erinnert mich wie ihr Name schon verrät an einem Falken, der seine Flügel eng an sich zieht. Ihre Flügel sind zusammengeklappt, so dass sie für sich über eine Reihe von faltbaren Schiffsteile verfügt.

    Ihr Cockpit hat ein dreckiges Design. In der Beschreibung steht, sie ist als Kopfgeldjägerschiff spezialisiert, da sie über einen EMP verfügt und einer Gefangenenkabine.

    Das nächste Schiff ist dann die Terrapin. Sie ist mir bekannt. Ich habe sie schon mehrmals gesehen, denn sie ist bekannt für ihre hervorragenden Scannerfähigkeiten. Sie wirkt, äußert robust, an mehreren Stellen mit zusätzlicher Panzerung ausgerüstet und kompakt mit einem wuchtigen, rundförmigen Rumpf, der sich nach vorne verengt.

    Zu meiner Überraschung hat, aber offenbar Anvil was verschlampt, denn die Zugangstür ist nur halb offen und so kommt man nicht in das Schiff hinein.



    Überrascht von dem, begebe ich mich zur Nebenhalle.

    In der Mitte steht die Anvil Valküre als größtes Schiff und um sie mehrere Jäger, wie die F8 und die Hornets Varianten.



    Die Hornet F 7 kenne ich, bin ich aber nie selber geflogen. So ist sie die moderne Variante, die nicht für den zivilen Markt zugelassen ist. Sie hat ein stromförmiges Desgin als die alte Hornet. Sie ist ein mittelgroßer Jäger, mit einem größeren Antrieb in der Mitte und zwei Flügeln ausgestattet, die sich nach innen klappen.

    Kampfgeräusche und Musik eines Trailers meine ich, in der Nähe zu den Hornets zuhören. Die Messebesucher begutachten voller Neugier die Hornets.

    Weiter hinten ist die ältere Version, die klobiger wirkt, aber die gleiche Spitzförmige, stromlinienförmige, Form hat und vollkommen in Weiß gehalten ist.

    Gespannt gehe ich in die Valkyrie hinein. Sie ist ein Truppentransporter, mit einer großen Laderampe hinten, ihren vier seitlichen Triebwerken, die sie um sich selbst drehen kann.

    Sie ist nicht viel größer als die Constellation und doch wirkt sie innen wesentlich größer.

    Sie hat einen großen Laderaum, wo ein Rover ausreichend Platz hat mit einer ausfahrbaren Rampe. Zwei massive Türschleusen mit einem undurchsichtigen Glas und dem Anvillogo, befinden sich in der Reihe und auf beiden Seiten Bügelsitze. Es sind in einem Gang an die 20 Stück, also dürften es im zweiten Gang nicht weniger sein.

    Beide vereinen sich in einem Raum zu dem unteren Geschützturm. Wieder im Hauptdeck des Schiffes, stehen auf beiden Seiten Seitenöffnung zur Verfügung mit einer Minigun, das Truppen sich schnell rausbewegen können.

    Eine Treppe führt in die Crewebene, mit Betten, einem kleinen WC raum und zu den Remoteurrets, des Schiffes. Mich wundert, dass die Bodensoldaten vor einem Druckausfall im Laderaum geschützt wären, aber nicht die Crew selber. Ein merkwürdiger Umstand für mich. Ganz nach vorne führt es zum Pilotensitz, der durch eine Druckschleuse vom Rest getrennt ist.

    Sie hat von außen ein kraftvolles, bulliges Design. Sie stellt einen gefährlichen Gegner dar in Bodengefechten. Auf der rechten Seite schaue ich mir die F 8 an und wäre neugierig auf dem Tag, an dem ich sie ausprobieren könnte. Als schwerer Jäger, wirkt sie sehr bedrohlich und so, wie sie bewaffnet ist, kann sie gleichfalls mit Schiffen der mittleren Größe locker mitziehen.



    In Raumhafen von New Babbage aufgerufen, sehe ich sie bereitstehen im Hangar und aktiviere sie.

    Ihre Antriebe und Powerplants fahren schnell hoch und kaum fliege ich mit ihr aus dem Hangar, prescht sie mit rasanter Geschwindigkeit nach vorne.



    Ich überfliege mit ihr die Berge, die sich in der Nähe befinden und begebe mich in die Täler hinab von Wäldern und Schnee überdeckten Wäldern. Die Landschaft zieht nur so an mir vorbei und ich spüre, wie mich der Antrieb in den Sitz pressen lässt. Mehrmals schwenke ich von einem Tal zu einem anderen, nur wenige hunderte Meter über die Wälder, die die Berge bedecken. Ich lache laut auf, es kommen mir Erinnerungen aus meiner Jugend hoch. Mir macht, es Spaß mit ihr zufliegen, sie ist wahrlich ein agiler Jäger




    Ich schieße weiter mit ihr über die Berge, bis ich sie wieder verlangsame und mich zu New Babbage zurückgebe.

    Heute hatte ich einen lange Tag und die Abenddämmerung setzt schon ein. In den nächsten 2 Tagen würde noch Drake kommen, aber an dem Hersteller habe ich kein Interesse. Also war die Messe für mich vorbei. Ich habe es doch mehr genossen als ich dachte.

    Im Hanger kontrolliere ich nochmals mein Mobinet. Keine Nachricht von Joe. Langsam mache ich mir Sorgen. Ich hoffe, er meldet sich bald.