Log #121 - Eine ungewöhnliche Bestellung

  • 1623096403289.jpg
    germany_flags_flag_8988.pngJemand bestellte spezielle Waffen bei mir. Eine gefährliche Suche begann.



    Log #121 - An unusual order

    EnglishLanguage_Flag1_26107.pngSomeone ordered special weapons from me. A dangerous search began.





    EnglishLanguage_Flag1_26107.pngEnglish version down below....



    1623091416899.jpgMeine Star Runner war immer noch konfisziert. Die Behörden in New Babbage gaben sie nicht frei. Root hatte sich gemeldet und mir angeboten mich nach ‘Everus Harbor’ zu fliegen. Dort war meine Cutlass eingelagert. Im Hangar des New Babbage Interstellar Spaceports holte Root mich ab. Während dem langen Flug zum Planeten Hurston führten wir eine interessante Unterhaltung.

    “Du kannst doch alle möglichen Sachen besorgen, die man nicht so ohne weiteres bekommt.” eröffnete Root das Gespräch.

    “Ja ich kann durchaus Sachen liefern, die vom UEE oder den Konzernen nicht so gerne gesehen werden.” antwortete ich.

    “Auch Waffen?”

    “Also mit Waffen hatte ich bisher nichts zu tun. Ich bin kein Waffenhändler. Eher Stimulantien, Daten oder seltenen Erden. Aber ich kann mich mal umhören. Da lässt sich bestimmt etwas machen.”

    “Ich bräuchte zwei Size 9 Torpedos der seeker Klasse.”

    Stille.

    Ich schaute Root irritiert an und dachte erst ich hätte mich verhört. Nach einigen Sekunden sagte ich.“Torpedos? Ich dachte Du redest von Handfeuerwaffen.”

    “Nein, die könnte ich selber besorgen. Kommst Du an so große Dinger ran?”.

    Nach wie vor irritiert antwortete ich mehr automatisch als bewußt “Ich höre mich mal um und geb Dir bescheid.”


    1623096246614.jpgNachdem Root mich auf der Orbitalstation ‘Everus Harbor’ abgesetzt hatte, machte ich mich mit meiner Cutlass auf den Weg. Mein Ziel war die Piratenstation ‘Grim Hex’ im Asteroidengürtel des Crusader Mondes Yela. Während des Fluges plagte mich ein schlechtes Gewissen. Size 9 Torpedos. Das war mal etwas ganz anderes als ich bisher geschmuggelt oder besorgt hatte. Normalerweise stelle ich keine Fragen bei meinen Auftraggebern. Aber in diesem Fall hätte ich besser fragen sollen, was Root damit vor hatte. Ich fühlte mich nicht wohl bei dem Gedanken eine so tödliche Waffe zu besorgen. Wenn sich jemand selbst mit Drogen wegschießt ist das eine Sache. Aber andere Menschen mit einem großen Torpedo weg zu schießen ist etwas ganz anderes. Ich hätte gleich nein sagen sollen. Aber gutmütig wie ich bin hatte ich mein Wort gegeben mich umzuhören. Und ich wollte zu meinem Wort stehen. Außerdem bedeutete umhören ja nicht gleich liefern.


    1623097574879.jpgAuf ‘Grim Hex’ angekommen ging ich auf direktem Weg in den Waffenladen. Ohne umschweife fragte ich den Verkäufer. “Sag mal, hast Du auch Size 9 Torpedos im Angebot?”

    Seine Antwort kam direkt und unmissverständlich “Willst Du mich verarschen? Mit Militär Equipment macht man keine Scherze. Kauf Dir eine Railgun und werde damit glücklich.”


    1623097157701.jpgDas war kein guter Start. Es wurde aber nicht besser. Egal wen ich ansprach, keiner wollte sich auf ein Gespräch über Militärwaffen einlassen. War die Sache eine Nummer zu groß? Oder ging ich das Ganze zu naiv an? Dann fiel mir ein, das Auftragskiller gerne Torpedos nutzten um ihr Ziel aus großer Entfernung mit einem einzigen Schuss auszuschalten. Kurze Zeit später hatte ich die richtige Person ausfindig gemacht und ein Treffen vereinbart.


    1623097960966.jpgWir saßen im Gang bei den Habs. Der Korridor lag vor uns wie ein langer Tunnel. Wir hatten alles im Blick. Niemand konnte uns belauschen oder überraschen. Der Auftragskiller hatte sich mit einem Umhang umhüllt. Sein Kopf war verdeckt, sein Gesicht nicht zu erkennen, seine Stimme war gedämpft.

    “Du bist also auf der Suche nach Size 9 Torpedos. Das sind mächtige Waffen, kein Spielzeug.”

    “Ja. Die sind aber nicht für mich. Ich soll sie für jemanden besorgen der…..”

    “Hör auf zu plappern. Zu viele Informationen können tödlich sein.” unterbrach er mich und fuhr fort “Besorgen kann ich die Dinger nicht. Aber ich weiß wer es kann. Das kostet Dich aber was.”

    “Wieviel?” fragte ich.

    “Nicht wieviel, sondern was. Ich hab ein Lager mit speziellen Mitteln die mir bei meinen Aufträgen helfen. Das Lager ist aber kompromittiert. Hole mein Zeug und bringe es an einen sicheren Ort. Dann bekommst Du die Informationen.”


    1623100366345.jpgEine Stunde später befand ich mich im Anflug auf den Mond Daymar. Das sollte ein Spaziergang werden, dachte ich mir. Ein Paket abholen und woanders hinbringen. Darin hatte ich Übung. Beim Anflug auf die Koordinaten schwand meine Zuversicht wie der sichere Stand auf Treibsand. Und das lag nicht an dem Sandsturm der gerade tobte. Das Lager war in einem Wrack einer Starfarer. Der Killer meinte das Lager wäre kompromittiert. Was würde mich dort erwarten? Es wäre nicht mein erster Feindkontakt in einem Wrack. Die Starfarer war groß und verwinkelt. Es gab viele Möglichkeiten für einen Hinterhalt. Ich hatte keine Rückendeckung. Nicht wie beim letzten Wrack, als die Yellowhands dabei waren.


    1623100676000.jpgIch bereitete mich auf das schlimmste vor. Schnell rein und raus, möglichst unbemerkt. Das war mein Plan. Zum Cargo Deck gab es von Außen keinen Zugang. Ich musste über das abgebrochene Tank-Gerüst auf die Mittelebene klettern und dort über die Luftschleuse in das Wrack. Im Wrack angekommen, schaute ich vorsichtig vom Gang des Mitteldecks nach unten in den Frachtraum. Der Frachtraum war schwach beleuchtet. Überall lag Fracht verstreut. Mitten im Raum stand ein großer Container der aufgebrochen war. Darin musste das Paket liegen. Ich hatte keine Chance das Paket mit dem Traktorstrahl hoch zu holen. Ich musste runter in den Frachtraum. Das schmeckte mir gar nicht. Dort unten war ich ein leichtes Ziel. Ich musste erst sicherstellen, dass niemand auf der mittleren Ebene war, der mich plötzlich überraschen konnte. Meine Anspannung wuchs mit jedem Schritt. Vorsichtig durchsuchte ich das mittlere Deck. Ich versuchte jedes Geräusch zu verhindern, was mit den Stiefeln auf dem Metallboden nicht einfach war.


    1623101895861.jpgAuf dem mittleren Deck konnte ich niemanden finden. Falls jemand auf dem oberen Deck war hoffte ich, dass er oben blieb. Ich schlich direkt in den Frachtraum und fand im Container das Paket. Es waren Aufputschmittel und Schmerzmittel. Jetzt musste ich nur noch unbemerkt raus aus dem Wrack und zu meiner Cutlass. Da war nur ein Problem. Ich konnte aus dem Container nicht sehen, ob jemand oben auf dem Mittelgang war. Meine Waffe konnte ich auch nicht in der Hand halten. Waffe oder Paket, beides ging nicht. Ich hatte keine Wahl, ich musste volles Risiko gehen. Raus aus dem Container, die Treppe hoch, durch den Gang, aus der Luftschleuse raus und das Gerüst runter. Es war ein langer Weg auf dem ich ohne Verteidigung war. Ich holte tief Luft und rannte los.


    ++++


    1623099019670.jpgNachdem ich das Paket am Zielort abgeliefert hatte war ich zurück auf ‘Grim Hex’. Ich wartete im Korridor bei den Habs. Der Auftragskiller kam die Treppe herunter und lief langsam und desinteressiert auf mich zu. Es wirkte so, als ob er nicht zu mir wollte und rein zufällig hier entlang lief. Im vorbeigehen steckte er mir einen Zettel zu und verschwand lautlos durch die Tür. Ich schaute auf den Zettel und grinste. Da hätte ich auch drauf kommen können. Den Namen kannte ich und ich wusste, dass er Attentate beauftragte. Ich selbst hatte für ihn schon nach einem Anschlag aufgeräumt, einen Tötungsauftrag aber abgelehnt.


    1623096979386.jpgKurz danach stand ich im Hinterzimmer vom alten Elektroladen. Das schummrig blaue Licht des Hologramms beleuchtete mein Gesicht. Ruto wurde vom Holoprojektor übergroß dargestellt. Seine Stimme klang blechern.

    “Zero, ich habe lange nichts von Dir gehört. Dein Anliegen ist ungewöhnlich. Willst Du jetzt doch ein Killer werden? Überraschend nachdem Du meinen letzten Auftrag abgelehnt hattest.”

    “Hi Ruto. Nein, ich brauche die Torpedos nicht für mich. Ich habe einem Freund versprochen mich umzuhören.” antwortete ich knapp.

    “Wer weiss noch von der Sache?” bohrte Ruto nach.

    “Nur der Auftragskiller der mich an Dich vermittelt hat. Er weiss aber nichts von meinem Freund.”

    “Das ist gut so und soll auch so bleiben. Je weniger involviert sind desto besser. Du kennst mich, wer zuviel weiß wird zum Schweigen gebracht…..”

    “Und ich darf dann hinterher wieder aufräumen.” viel ich Ruto ins Wort.

    “Ja Du hast damals einen guten Job gemacht. Deshalb will ich Dir helfen. Die Sache ist heiß aber nicht unmöglich. Ich kenne jemanden der Helfen kann. Komme morgen zur gleichen Zeit wieder hier her. Aber denke daran. Kein Wort, zu niemandem.”

    Das blaue Licht verschwand und mit ihm die Projektion von Ruto. Ich stand alleine im dunklen Hinterzimmer. Es war totenstill. Ich nahm die Brille ab und rieb mir die Augen. Wo hatte ich mich nur wieder hinein manövriert.


    +++++


    1623099098637.jpgAm nächsten Tag ging ich zur gleichen Zeit zum Elektroladen. Die Tür zum Laden öffnete sich. Der Blick wurde frei auf das Chaos im Laden. Alte Kisten, Elektroschrott, flackernde Monitore. Und mittendrin stand vor dem Tresen ein Typ in einer Lederjacke. Er hatte mir den Rücken zugewandt. Ohne sich umzudrehen sagte er “Komm rein und mach die Tür zu.”

    Ich ging in den Laden und stellte mich neben den Typ. Er tippte etwas in sein Mobiglas. Sein Gesicht sah aus wie die Kraterlandschaft von einem Mond. Es war zerfurcht und warf Schatten im fahlen Licht des Mobiglas.

    Ohne den Blick vom Mobiglas abzuwenden sagte er “Das was Du haben willst, bekommst Du nur aus Militärbeständen. Keine einfache Sache. Aber ich habe die richtigen Verbindungen. Ich kann Dir alles besorgen. Es ist nur eine Frage des Preises. Es gibt genug Personal im Militär das beim richtigen Preis kooperativ ist.”

    “Ein Waffenhändler” schoss es mir durch den Kopf. Skrupellos, gnadenlos, jemand mit dem man nichts zu tun haben möchte.

    “Ok, was ist der Preis?” fragte ich direkt.

    “Ich habe gehört, Du bist nur der Verbindungsmann.” sagte er ohne auf meine Frage einzugehen.

    “Ja, ich selber will nicht kaufen. Ich will nur den Kontakt herstellen.” antwortete ich.

    “Gut. Sag dem Käufer er soll sich bereithalten. Wenn ich Zugang zur Ware habe muss es schnell gehen. Dein Käufer muss dann sofort entscheiden ob er kaufen will. Ich werde Dich kontaktieren, wenn es soweit ist.”

    Ich nickte nur. Ohne ein weiteres Wort zu sagen drehte ich mich um und ging zur Tür.

    “Eine Sache noch.” sagte der Typ unvermittelt. Ich blieb stehen, drehte mich aber nicht um. “Bei Lieferung werdet Ihr potentielle Gefahren und Risiken aus dem Weg räumen müssen. Size 9 Torpedos bekommt man nicht ohne sich die Hände schmutzig zu machen.”


    1623097428515.jpgIch schickte Root eine Nachricht und informierte ihn dass ich einen Kontakt hatte der ihm die Torpedos liefern würde. Jetzt konnten wir nur noch warten, bis der Waffenhändler sich meldete. Und warten mussten wir. Root antwortete, dass er als Reservist der Navy eingezogen wurde und mehrere Wochen weg sei. Erst nach seiner Rückkehr könne er den Kauf abwickeln. So ein Mist, hoffentlich bekam ich das Signal von dem Waffenhändler nicht vorher. Sonst hätte ich den Kauf am Hals oder müsste alles abblasen.






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    1623091416899.jpgMy Star Runner was still confiscated. The authorities in New Babbage would not release it. Root had contacted me and offered to fly me to Everus Harbor. That's where my Cutlass was stored. In the hangar of the New Babbage Interstellar Spaceport Root picked me up. During the long flight to the planet Hurston, we had an interesting conversation.

    "You can deliver all kinds of things that aren't easy to get, can't you?" opened Root the conversation.

    "Yes I can definitely supply stuff that the UEE or the corporations don't like," I replied.

    "Even weapons?"

    "Well, I haven't had anything to do with weapons yet. I'm not an arms dealer. More like stimulants, data, or rare earths. But I can ask around. I'm sure there's something I can do."

    "I'd need two Size 9 seeker-class torpedoes."

    Silence.

    I looked at Root in irritation and thought I had misheard. After a few seconds I said, "Torpedoes? I thought you were talking about small arms."

    "No, I could get them myself. Can you get your hands on such big things?".

    Still irritated, I replied more automatically than consciously, "I'll ask around and let you know."


    1623096246614.jpgAfter Root dropped me off at the orbital station 'Everus Harbor', I set off in my Cutlass. My destination was the pirate station 'Grim Hex' in the asteroid belt of the Crusader moon Yela. During the flight, a guilty conscience plagued me. Size 9 Torpedoes. This was something completely different than I had smuggled or procured before. Normally I don't ask any questions. But in this case, I should have asked better what Root was going to do with the torpedos. I didn't feel comfortable with the idea of getting such a deadly weapon. If someone shoots themselves up with drugs, that's one thing. But shooting other people with a big torpedo is something else entirely. I should have said no right away. But good-natured as I am, I had given my word to ask around. And I wanted to stand by my word. Besides, to ask around did not mean to deliver.


    1623097574879.jpgArrived on 'Grim Hex' I went on the direct way into the weapon store. Without further ado I asked the salesman. "Tell me, do you have Size 9 torpedoes on sale?"

    His answer was direct and unequivocal "Are you kidding me? You don't fool around with military equipment. Buy yourself a railgun and be happy with it."


    1623097157701.jpgThat was not a good start. It didn't get any better, though. No matter who I asked, no one wanted to engage in a conversation about military weapons. Was the whole thing a bit too big? Or was I approaching the whole thing too naively? Then I remembered that contract killers like to use torpedoes to take out their target from a great distance with a single shot. A short time later, I had located the right person and arranged a meeting.


    1623097960966.jpgWe sat in the hallway by the Habs. The corridor lay before us like a long tunnel. We had everything in view. No one could overhear or surprise us. The hit man had wrapped himself in a cloak. His head was covered, his face was not visible, his voice was muffled.

    "So you're looking for Size 9 torpedoes. These are powerful weapons, not toys."

    "Yes. They're not for me, though. I'm supposed to get them for someone who....."

    "Stop babbling. Too much information can be deadly." he interrupted me and continued "I can't get these things. But I know who can. It'll cost you, though."

    "How much?" I asked.

    "Not how much, but what. I have a stockpile of special things that help me with my missions. But the warehouse is compromised. Get my stuff and put it in a safe place. Then you'll get the information."


    1623100366345.jpgAn hour later, I was on approach to the moon Daymar. This was going to be a walk in the park, I thought to myself. Pick up a package and take it somewhere else. I had practice at that. As I approached the coordinates, my confidence faded like sure footing on quicksand. And it wasn't because of the sandstorm that was raging. The stock was in a wreck of a Starfarer. The killer said the warehouse was compromised. What would be waiting for me there? It would not be my first enemy contact in a wreck. The Starfarer was large and twisted. There were many opportunities for ambush. I had no back up. Not like the last wreck when the Yellowhands were with us.


    1623100676000.jpgI prepared for the worst. Get in and out quickly, as unnoticed as possible. That was my plan. There was no access to the cargo deck from the outside. I had to climb over the broken tank scaffolding to the middle deck and there through the airlock into the wreck. Once inside the wreck, I cautiously looked down into the cargo hold from the middeck walkway. The cargo hold was dimly lit. Cargo was scattered everywhere. In the middle of the room was a large container that had been broken open. Inside it had to be the package. I had no chance to get the package up with the tractor beam. I had to go down into the cargo hold. I did not like that at all. Down there, I was an easy target. I first had to make sure that there was no one on the middeck who could suddenly surprise me. My tension grew with every step. Carefully, I searched the middle deck. I tried to prevent any noise, which was not easy with my boots on the metal floor.


    1623101895861.jpgI could not find anyone on the middle deck. If anyone was on the upper deck, I hoped they stayed upstairs. I slipped right into the cargo hold and found the package in the container. It was stimulants and painkillers. Now all I had to do was get out of the wreckage unnoticed and to my Cutlass. There was only one problem. I couldn't see from the container if anyone was up on the center aisle. I couldn't hold my gun in my hand either. Gun or package, I couldn't do both. I had no choice, I had to take full risk. Out of the container, up the stairs, through the corridor, out of the airlock and down the scaffolding. It was a long way on which I was without defense. I took a deep breath and ran.


    ++++


    1623099019670.jpgAfter I delivered the package to the destination I was back on 'Grim Hex'. I waited in the corridor by the Habs. The hitman came down the stairs and walked slowly and disinterestedly towards me. It seemed as if he didn't want to come to me and was walking this way purely by chance. As he passed by, he slipped me a note and silently disappeared through the door. I looked at the note and grinned. I could have guessed that. I knew the name and I knew that he commissioned assassinations. I myself had already cleaned up for him after an attack, but I had refused an order to kill.


    1623096979386.jpgShortly after, I was standing in the back room of the old electronics store. The dim blue light of the hologram illuminated my face. Ruto was shown oversized by the holoprojector. His voice sounded tinny.

    "Zero, I haven't heard from you in a long time. Your request is unusual. Do you want to become an assassin now? Surprising after you turned down my last assignment."

    "Hi Ruto. No, I don't need the torpedoes for myself. I promised a friend I'd ask around," I replied curtly.

    "Who else knows about this?" probed Ruto.

    "Only the hitman who referred me to you. But he doesn't know anything about my friend."

    "That's good and should stay that way. The less involved the better. You know me, anyone who knows too much will be silenced....."

    "And I get to clean up afterwards." I interrupted Ruto.

    "Yes you did a good job then. That's why I want to help you. The thing is hot but not impossible. I know someone who can help. Come back here tomorrow at the same time. But remember. Not a word, to anyone."

    The blue light disappeared and with it the projection of Ruto. I stood alone in the dark back room. It was dead silent. I took off my glasses and rubbed my eyes. What had I gotten myself into again.


    +++++


    1623099098637.jpgThe next day, I went to the electrical store at the same time. The door to the store opened. The view became clear of the chaos in the store. Old boxes, electronic junk, flickering monitors. And in the middle of it all, standing in front of the counter, was a guy in a leather jacket. He had his back turned to me. Without turning around he said "Come in and close the door."

    I walked into the store and stood next to the guy. He was typing something into his mobi glass. His face looked like the cratered landscape from a moon. It was furrowed and cast shadows in the pale light of the mobi glass.

    Without taking his eyes off the mobi glass he said "You can only get what you want from military stocks. Not an easy thing to do. But I have the right connections. I can get you anything. It's just a question of price. There are enough personnel in the military that will be cooperative at the right price."

    "An arms dealer," it popped into my head. Ruthless, merciless, someone you want nothing to do with.

    "Okay, what's the price?" I asked directly.

    "I heard you're just the liaison." he said without answering my question.

    "Yes, I myself don't want to buy. I just want to make the contact." replied I.

    "Good, tell the buyer to stand by. When I have access to the goods it must be quick. Your buyer must then decide immediately if he wants to buy. I will contact you when the time comes."

    I just nodded. Without another word, I turned and headed for the door.

    "One more thing." the guy said abruptly. I stopped, but didn't turn around. "On delivery, you'll have to get potential hazards and risks out of the way. You can't get Size 9 torpedoes without getting your hands dirty."


    1623097428515.jpgI sent Root a message informing him that I had a contact who would deliver the torpedoes to him. Now all we could do was wait for the arms dealer to get back to us. And wait we did. Root replied that he had been called up as a Navy reservist and would be gone for several weeks. He would not be able to process the purchase until he returned. Bummer, hopefully I didn't get the signal from the arms dealer before then. Otherwise I'd be stuck with the purchase or have to call it all off.



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    Quelle: https://star-citizen-diary.blo…wohnliche-bestellung.html