Log #104 - Das Ende vom Erz Export

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    germany_flags_flag_8988.pngDie Konzerne gingen massiv gegen den Erz Export vor. Ich versuchte einen anderen Weg zu finden.



    Log #104 - The end of ore export.

    EnglishLanguage_Flag1_26107.pngThe corporations took massive action against ore exports. I tried to find another way.





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    2020-04-06-ScreenShot0006.jpgUngläubig stand ich mit offenem Mund vor der Wand. Irgend so ein Typ lief hinter mir vorbei und rempelte mich an. Geht es noch? Hatten sich alle gegen mich verschworen? Dabei schien sich vor ein paar Tagen alles zum Guten zu wenden.

    Vor 2 Tagen war meine Prospector endlich aus der Reperatur zurück. Voller Vorfreude wollte ich an meine früheren Mining Erfolge anknüpfen und baute auf dem Mond Daymar Quantanium ab. Das neue Mining UI machte die Arbeit etwas leichter. Es dauerte nicht lange, bis meine Erz-Taschen voll waren.


    2019-08-20-ScreenShot0286.jpgJetzt war ich war auf Port Olisar um das Quantanium zu verkaufen. Doch an der Stelle, an der das Verkaufs-Terminal für Erze hing, war nichts. Nur eine leere Wand. Ich seufzte und ging zum Admin Office, um zu fragen, wo ich das Quantanium verkaufen konnte. Der Typ redete und redete. Sagte etwas von neuen Sicherheitsvorschriften. Ich hörte nicht mehr richtig zu, nahm in nur noch ganz entfernt war. Die Geräusche aus der Halle mit den Schiffs-Terminals hörte ich dafür klar und deutlich. Eine Durchsage, Schritte, Gespräche. Es war als ob ich in einer anderen Dimension wäre.

    Die Großkonzerne hatten es geschafft. Sie hatten den Export von Erzen an die freien Völker erfolgreich unterbunden. Erze durften nur noch auf Raffinerie Stationen verkauft werden. Sicherheitsvorschriften, das ich nicht lache. Jetzt wurde die Zeit knapp. Ich musste das Quantanium verkaufen bevor es instabil wurde und in den Erz-Taschen explodierte. Eilig rannte ich zu meiner Prospector. Fast vergaß ich meinen Helm aufzusetzen als ich in die Luftschleuse ging.


    ScreenShot0002.jpgIch hatte keine andere Wahl. Mit der Prospector ins Nyx System nach Levski zu fliegen, würde zu lange dauern. Also setzte ich Kurs auf die nächstgelegene Raffinerie Station. Es war mein erstes mal auf so einer Station. Schon von außen wirkte sie imposant mit den langen Auslegern und großen Tanks. Nach der Landung und einer langen Fahrt spuckte der Fahrstuhl mich auf dem Raffinerie Deck aus. Die Halle war riesig. Rohre und Metallstege bildeten ein verwirrendes Wegenetz. Ein gigantischer Behälter hing an der Decke an einem Schienensystem. Es war heiß, überall brodelte es. Orange glühende Erze kochten in großen Töpfen. Metall das auf Metall schlug war zu hören. Ein Arbeiter brüllte etwas quer durch die Halle und wurde schließlich von einer Lautsprecherdurchsage übertönt.

    Der Servicebereich lag auf der anderen Seite der Halle. Es gab einen Shop, der alles hatte, was das Herz des Miners begehrte. Das Equipment war deutlich günstiger als auf den anderen Stationen.


    ScreenShot0001.jpgAuf der oberen Ebene waren die Verkaufs- und Raffinerie-Terminals. Als ich eintrat begrüßte mich der Typ hinter dem Schreibtisch freundlich. Es gab die Möglichkeit die Erze direkt zu verkaufen, oder veredeln zu lassen. Das kostete zwar etwas, aber danach konnte ich das veredelte Produkt zu einem höheren Preis verkaufen. Viel wichtiger, das veredelte Quantanium konnte ich gefahrlos transportieren und an die freien Völker exportieren. Dachte ich zumindest.

    Planlos stand ich vor dem Raffinerie-Terminal. Es gab unterschiedliche Raffinerie Methoden. Preis, Dauer und Ertrag der Raffinerie unterschieden sich. Ich hatte keine Ahnung was ich tun sollte und probierte rum. Nachdem ich einen Auftrag platziert hatte ging ich in die Gallery um etwas zu essen. Bei einer Portion Nudeln dachte ich über die jüngsten Geschehnisse nach. Die Konzerne meinten es ernst und hatten den Handelskrieg ausgeweitet. Erst der Handel von hochwertigen Metallen, jetzt der Verkauf von Erzen. Beides war nun auf Port Olisar unterbunden. Das war es mit dem Export über Port Olisar.


    ScreenShot0063.jpgDie Veredelung der Erze dauerte mehrere Stunden. Ich nutzte die Zeit um meine Star Runner auf die Raffinerie Station zu holen. Dann war es soweit. Das frisch raffinierte Quantanium war im Laderaum des “White Rabbit” verstaut und ich machte mich auf den Weg nach Levski. Es fühlte sich gut an, die Handelsbeschränkungen der Konzerne zu umgehen und das Quantanium direkt an die freien Völker verkaufen zu können. Ich ahnte nicht, was mich erwarten würden.

    Der Flug war ereignislos und ich landete ohne Zwischenfälle in Levski. Mir ging das Herz auf als ich die Stimme von Eslin Macken, dem flight controller von Levski, im Funk hörte. Meine Vorfreude auf den Verkauf des Quantanium und den Grand Barter Markt war riesig. Bevor ich über den Markt schlenderte beauftragte ich die Hangar Crew den “White Rabbit” zu entladen.

    Mein Mobiglas piepste als ich die Nachricht erhielt. “Wir müssen reden. Gleich im Cafe Musáin.” Die Nachricht war vom Handelsbeauftragten in Levski. Auf dem Weg zum Cafe fragte ich mich was los war. Stimmte etwas mit dem Quantanium nicht? Nein, das konnte nicht sein.


    ScreenShot0058.jpgDer Handelsbeauftragte saß an einem Hochtisch. Das Licht war schummrig, Musik lief im Hintergrund, es roch nach kaltem Rauch. Viel war nicht los, die meisten Tische waren leer. Ich hatte mich noch nicht hingesetzt, als er ohne umschweife direkt zum Punkt kam. “Wir haben ein Problem mit dem Quantanium.” Ich kniff die Augen zusammen und schaute ihn fragend an. “Was ist los, ist es verfault? Wusste nicht das veredeltes Quantanium verderblich ist.” erwiderte ich sarkastisch. “Na ja das trifft es ganz gut. Das Quantanium ist sozusagen faul.” Ich lachte “Du willst mich auf den Arm nehmen.” “Nein, das ist mein Ernst. Das Quantanium durfte nicht aus dem Stanton System exportiert werden. Es wurde auf Quanten Ebene markiert und kann zurückverfolgt werden. Wir können es nicht verwenden. Du musst es zurückbringen.” Mein Kopf knallte auf die Tischplatte. Das konnte doch nicht wahr sein. Die Konzerne nutzen jedes Mittel um die Kontrolle über die Erze zu behalten. Ich bestellte einen Whiskey um meinen Frust zu ertrinken.




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    Log #104 - The end of ore export




    2020-04-06-ScreenShot0006.jpgIn disbelief, I stood in front of the wall with my mouth open. Some guy ran past behind me and bumped into me. What the hell? Had everyone conspired against me? A few days ago everything seemed to change for the better.

    2 days ago my Prospector was finally back from the repair. Full of anticipation I wanted to continue my earlier mining successes and mined Quantanium on the moon Daymar. The new mining UI made the job a little easier. It didn't take long before my ore bags were full.


    2019-08-20-ScreenShot0286.jpgNow I was on to Port Olisar to sell the Quantanium. But there was nothing at the place where the ore selling terminal was hanging. Just a blank wall. I sighed and went to the Admin Office to ask where I could sell the Quantanium. The guy talked and talked. Said something about new safety regulations. I wasn't really listening anymore, was only remotely aware of him. But I could hear the sounds from the hall with the ship terminals clearly. An announcement, footsteps, conversations. It was as if I were in another dimension.

    The large corporations had made it. They had successfully stopped the export of ores to the free peoples. Ores could only be sold at refinery stations. Safety regulations, don't make me laugh. Now time was running out. I had to sell the Quantanium before it became unstable and exploded in the ore pockets. I hurriedly ran to my Prospector. I almost forgot to put on my helmet when I went into the airlock.


    ScreenShot0002.jpgI had no other choice. To fly with the Prospector to the Nyx system to Levski would take too long. So I set course for the nearest refinery station. It was my first time on such a station. Even from the outside it looked imposing with the long booms and large tanks. After landing and a long ride, the elevator spit me out on the refinery deck. The hall was huge. Pipes and metal walkways formed a confusing network of paths. A giant tank hung from the ceiling on a system of rails. It was hot, bubbling everywhere. Orange glowing ores boiled in large pots. Metal hitting metal could be heard. A worker yelled something across the hall and was finally drowned out by a loudspeaker announcement.

    The service area was on the other side of the hall. There was a store that had everything the miner's heart desired. The equipment was much cheaper than at the other stations.


    ScreenShot0001.jpgOn the upper level were the sales and refinery terminals. When I entered, the guy behind the desk greeted me in a friendly manner. There was the option of selling the ores directly, or having them refined. That cost a little, but afterwards I could sell the refined product at a higher price. More importantly, I could safely transport the refined Quantanium and export it to the free peoples. At least I thought so.

    I stood haphazardly in front of the refinery terminal. There were different refinery methods. Price, duration and yield of the refinery differed. I had no idea what I should do and tried around. After placing an order, I went to the Gallery to eat something. Over a portion of pasta, I thought about recent events. The corporations were serious and had expanded the trade war. First the trade of high-value metals, now the sale of ores. Both were now cut off at Port Olisar. That was it for exports through Port Olisar.


    ScreenShot0063.jpgRefining the ores took several hours. I used the time to get my Star Runner to the refinery station. Then the time has come. The freshly refined Quantanium was stowed in the hold of the "White Rabbit" and I set off for Levski. It felt good to be able to bypass the corporate trade restrictions and sell the Quantanium directly to the free peoples. I had no idea what would happen.

    The flight was uneventful and I landed in Levski without incident. I was smiling when I heard the voice of Eslin Macken, Levski's flight controller, on the radio. My anticipation for the Quantanium sale and the Grand Barter market was huge. Before strolling through the market, I instructed the hangar crew to unload the White Rabbit.

    My mobi glass beeped when I got the message. "We need to talk. Coming up on Cafe Musáin." The message was from the trade representative in Levski. On the way to the cafe, I wondered what was going on. Was something wrong with the Quantanium? No, it couldn't be.


    ScreenShot0058.jpgThe trade representative was sitting at a high table. The light was dim, music was playing in the background, there was a smell of cold smoke. There wasn't much going on, most of the tables were empty. I hadn't sat down yet when he got straight to the point. "We have a problem with the Quantanium." I narrowed my eyes and looked at him questioningly. "What's the matter, is it rotten? Didn't know refined Quantanium was perishable." I replied sarcastically. "Well, that sums it up pretty well. Quantanium is rotten, so to speak." I laughed "You've got to be kidding me." "No, I'm serious. The Quantanium was not allowed to be exported out of the Stanton system. It was tagged at quantum level and can be traced. We can't use it. You have to bring it back." My head banged on the tabletop. This couldn't be true. The corporations use any means to keep control of the ores. I ordered a whiskey to drown my frustration.



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    Quelle: https://star-citizen-diary.blo…-ende-vom-erz-export.html