Log #139 - Imprint

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  • Inhaltsverzeichnis
    1. Log #139 - Imprint


    Logbuch-Quelle:

    Log #139 - Imprint
    Short stories of a Star Citizen. Kurze Geschichten eines Star Citizen.
    star-citizen-diary.blogspot.com


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    Trickste der Imprint den Tod aus oder ich mich damit selbst? Ich wägte die Risiken des Bioscans ab.


    Log #139 - Imprint

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    Was the imprint cheating death, or was I cheating myself? I weighed the risks of the bioscan.





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    English version down below....



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    Langsam stieg die Energieanzeige. Während ich versuchte den Energielevel des Hand Mininglasers im grünen Bereich zu halten lauschte ich der Stimme von Radio Infinity. Sie erzählte von verschiedenen Kulturen und deren Vorstellung vom Leben nach dem Tod, vom ewigen Leben. Sie berichtete von der Imprint Technologie, der digitalen Kopie eines Individuums. Dass sie uns der Vorstellung vom ewigen Leben ein Stück näher gebracht hatte. Aber auch von Problemen mit der Regeneration nach dem Ableben. Dass ein traumatisches Ereignis wie der Tod oder die Regeneration selbst zu dauerhaften Schäden führen konnte. Ein traumatisches Response Echo konnte den Imprint verändern. Verletzungen die beim Tod entstanden blieben auch nach der Regeneration, trotz des neuen Körpers. Der Imprint einer Person würde mit der Zeit schwächer und weniger lebensfähig.


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    Mein Blick schweifte ab. Vorbei am Asteroiden den ich bearbeitete, hinaus zu den Sternen. Bilder von Erinnerungen formten sich vor meinen Augen. Erinnerungen an die Aktion bei der wir die Beweise für den Killersatelliten gesammelt hatten. Ich sah wieder den Feuerball in dem die Carrack nach dem Raketentreffer verschwand. Wir waren dem Tod nur knapp entkommen. Plötzlich machte es klonk und schlagartig war ich zurück in der Gegenwart. Der Hadanite-Brocken, den mein Mining Laser penetrierte, war zerbrochen. Bruchstücke knallten gegen meinen Helm. Schlagartig war mir klar was ich zu tun hatte. Ich musste einen Imprint von mir machen lassen. Lieber mit einem Echo als gar nicht leben.


    ****


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    Einige Tage später war ich auf Orison, der schwebenden Stadt in den Wolken des Gasriesen Crusader. Lange hatte ich überlegt wo ich den Imprint machen lassen sollte. Für dieses kritische Unterfangen kam für mich nur die fortschrittlichste Ausrüstung in Frage. ArcCorp und Lorville erschienen mir qualitativ nicht hochwertig genug. Microtech war mir immer noch zu heiß. Der dunkle Schatten von ENOS schwebte über dem Eisplaneten. Blieb nur Crusader. Nach der Ankunft im Cloudview Center hatte ich sofort das Gefühl richtig zu sein. Die Wolkenstadt hatte eine seltsam beruhigende Wirkung auf mich. Der Aufenthalt war Entspannung, hatte fast etwas von Meditation. Ich mietete mir ein Appartement um ein paar Tage zu bleiben.


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    Im Krankenhaus bekam ich dann doch ein flaues Gefühl im Magen. Ein vollständiger Bioscan der die DNA, Erinnerungen, Gedanken und die Persönlichkeit eines Individuums aufzeichnete. War das eine gute Idee? Wo wurden die Daten des Imprints gespeichert? Wer hatte darauf Zugriff? Konnte die Aufzeichnung manipuliert werden? Würde ich nach dem Tod als getreuer Sternenbürger regenerieren der ohne zu Fragen die Anweisungen der Megakonzerne befolgte? Oder konnte ich über den Imprint getrackt werden? Nein das erschien mir dann doch zu abwegig. Die Technik war außerirdischen Ursprungs. Die Menschheit verstand die Technik noch nicht. Sie wussten nicht wie und warum der Imprint in Verbindung mit dem lebenden Individuum stand. Ich schüttelte mich und legte mich auf den Scanner. Ein gleißend helles Licht blendete mich, umgab mich wie eine Bettdecke. An mehr konnte ich mich nicht erinnern.


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    Nachdem ich das Krankenhaus verlassen hatte ging ich in die Voyager Bar. Die Aussicht von der Terrasse war gigantisch. Endlose Weiten. Gigantische Plattformen mit Wohnhäusern und Schiffswerften die schwerelos zu sein schienen. Die Stadt strahlte eine Leichtigkeit und Unbeschwertheit aus. Ich war gefangen im Zauber der sanft herab schwebenden Blätter der Bäume und dem Wasserspiel vor der Skulptur des Weltraum Wals. Das Piepsen meines Mobiglases klang wie meditative Glockenspiele. Ich schaute auf die Nachricht die ich erhalten hatte.


    Lieber Zero Sense,

    mit Interesse und Begeisterung habe ich Ihren Einsatz bei der Aufklärung des unsäglichen Killersatelliten Skandals wahrgenommen. Es freut mich zu sehen, dass es Menschen gibt die der Wahrheit verpflichtet sind. Die sich für die Schwachen einsetzen. Ich möchte mich für Ihr Engagement erkenntlich zeigen. Damit Sie künftig genug Stauraum und Schutz bei Ihren Ermittlungen haben möchte ich Ihnen eine Rüstung mit Rucksack schenken. Ich habe die Sachen auf Ihr Appartement bringen lassen. 

    Sollte ich irgendwann Ihre wertvollen Dienste benötigen werde ich Sie kontaktieren.

    Anerkennende Grüße.

    X


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    Mir stand der Mund offen. Abwechselnd wurde mir heiß und kalt. Wer war dieser X? Woher wusste er von mir und dem Killersatelliten? Woher wusste er welches Appartment ich gemietet hatte? Konnte er auf die Erinnerungen in meinem Imprint zugreifen? Hatte ich mit dem Scan einen großen Fehler gemacht und mich ausgeliefert? Ich hielt mich am Geländer der Brüstung fest. Mein Blick ging nach oben in den Himmel. Eine der gigantisch großen Transport-Drohnen flog über die Voyager Bar. Nein das konnte ich mir nicht vorstellen. Niemand konnte die gigantischen Datenmengen eines Imprint analysieren und einzelne Informationen extrahieren. X musste den Zeitungsartikel von Brubacker gelesen haben. Mein Namen war darin veröffentlicht. Meinen Aufenthalt in Orison konnte er über die lokalen Systeme in Erfahrung gebracht haben. Beim Spaceport, am Zoll, beim Check-In im Appartement, überall hatte ich digitale Spuren hinterlassen. X war entweder ein guter Hacker oder hatte großen Einfluß. Eine Gefahr schien nicht von ihm auszugehen. Alarmiert war ich trotzdem. Schließlich überwiegte die Neugierde meine Sorgen. In meinem Appartement schaute ich mir mein Geschenk an.


    Die Reportage von Radio Infinity zur Regeneration...




    EnglishLanguage_Flag_med.pngEnglish version

    Log #139 - Imprint




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    Slowly the energy level rose. While I tried to keep the energy level of the hand mining laser in the green range, I listened to the voice of Radio Infinity. She told about different cultures and their idea of life after death, of eternal life. She told about imprint technology, the digital copy of an individual. That it had brought us a bit closer to the idea of eternal life. But also about problems with regeneration after death. That a traumatic event like death or regeneration itself could lead to permanent damage. A traumatic response echo could change the imprint. Injuries that occurred at death remained after regeneration, despite the new body. A person's imprint would weaken over time and become less viable.


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    My gaze wandered. Past the asteroid I was working on, out to the stars. Images of memories formed before my eyes. Memories of the action in which we had collected the evidence for the killer satellite. I saw again the fireball in which the Carrack disappeared after the missile hit. We had narrowly escaped death. Suddenly it made klonk and abruptly I was back in the present. The hadanite chunk that my mining laser was penetrating had shattered. Fragments banged against my helmet. Suddenly it was clear to me what I had to do. I had to have an imprint made of me. Better to live with an echo than not at all.


    ****


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    A few days later I was on Orison, the floating city in the clouds of the gas giant Crusader. For a long time I had thought about where I should have the imprint made. For this critical undertaking, only the most advanced equipment came into question for me. ArcCorp and Lorville didn't seem high enough quality to me. Microtech was still too hot for me. The dark shadow of ENOS hovered over the ice planet. All that remained was Crusader. After arriving at Cloudview Center, I immediately felt I was in the right place. The cloud city had a strangely calming effect on me. The stay was relaxation, almost had something of meditation. I rented an apartment to stay for a few days.


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    In the hospital I got a sinking feeling in my stomach. A full bioscan that recorded an individual's DNA, memories, thoughts, and personality. Was this a good idea? Where was the imprint data stored? Who had access to it? Could the record be manipulated? Would I regenerate after death as a faithful star citizen who followed the instructions of the megacorporations without question? Or could I be tracked by the imprint? No that seemed to me then nevertheless too absurd. The technology was of extraterrestrial origin. Mankind did not understand the technology yet. They didn't know how and why the imprint was connected to the living individual. I shook myself and lay down on the scanner. A glaring light blinded me, enveloping me like a bedspread. That was all I could remember.


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    After leaving the hospital, I went to the Voyager Bar. The view from the terrace was gigantic. Endless expanses. Gigantic platforms with residential buildings and shipyards that seemed to be weightless. The city radiated a lightness and lightheartedness. I was caught in the magic of the gently floating leaves of the trees and the water play in front of the sculpture of the space whale. The beeping of my mobi glass sounded like meditative chimes. I looked at the message I had received.


    Dear Zero Sense,

    I have noted with interest and enthusiasm your efforts in clearing up the unspeakable killer satellite scandal. I am glad to see that there are people who are committed to the truth. Who stand up for the weak. I would like to show my appreciation for your commitment. So that you have enough storage space and protection during your investigations in the future I would like to give you a suit of armor with a backpack. I had the things brought to your apartment. 

    If at any time I need your valuable services I will contact you.

    Appreciative greetings.

    X


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    My mouth was open. I felt hot and cold in turns. Who was this X? How did he know about me and the killer satellite? How did he know which apartment I had rented? Could he access the memories in my imprint? Had I made a big mistake with the scan and turned myself in? I held on to the railing of the parapet. My gaze went upward to the sky. One of the gigantically large transport drones was flying over the Voyager bar. No, I could not imagine that. Nobody could analyze the gigantic amounts of data of an imprint and extract single information. X had to have read the newspaper article by Brubacker. My name was published in it. He could have found out about my stay in Orison through the local systems. At the spaceport, at customs, at the apartment check-in, everywhere I had left digital traces. X was either a good hacker or had great influence. There didn't seem to be any danger from him. Nevertheless, I was alarmed. In the end, curiosity outweighed my worries. In my apartment, I looked at my present.



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