Log #109 - Angriff der Xenothreat

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germany_flags_flag_8988.pngSollte der Angriffsplan aufgehen? Gab es Verbindungen zum Komplott im Stanton System.



Log #109 - Xenothreat attack

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Should the plan of attack work? Were there connections to the plot in the Stanton system.





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Diese Stimme, diese Durchsage, ich hatte sie schon vorher gehört. “People of Stanton……”. Ich hatte mir gerade einen Apfel bei Garcia's Greens geholt, als ich es auf dem Monitor sah. Xenothreat, sie kündigten den Angriff auf das Stanton System an. Ich fragte mich warum, warum wollten sie Port Olisar zerstören. Die Konzerne hatten doch schon eine Lösung um den Erz Export an die freien Völker zu unterbinden. Warum noch dieser Angriff. In dem Augenblick kam die Nachricht der Civilian Defense Force auf das Mobiglass. Xenothreat hatte einen Konvoi der UEE Navy angegriffen. Die Navy benötigte zivile Kräfte zur Unterstützung. Die Erkenntnis traf mich wie ein Blitz. Der Angriff der Xenothreat hatte nichts mit den Konzernen zu tun, nichts mit dem Export an die freien Völker. Es war ein Feldzug von Terroristen, gegen alles was nicht menschlich war und gegen jede Zusammenarbeit mit Aliens. Stanton sollte nur der erste Schritt sein. Die freien Völker waren auch nicht sicher. Ich beschloss zu helfen und machte mich auf den Weg.


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Ziel von Xenothreat war der Javelin Zerstörer, der im Dock der Jericho Station lag. Ohne den Nachschub war die Javelin nicht einsatzbereit und dem Angriff schutzlos ausgeliefert. Nachdem der Konvoi zerstört war, blieb der Nachschub aus. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Xenothreat Kräfte den Angriff auf die Javelin starteten. Neben Kampfpiloten wurden Frachter gesucht, um die Ladung aus den Wracks des Konvois zu bergen und zur Jericho Station zu bringen. Fracht bergen konnte ich, allerdings musste ich das noch nie in einem Kampfgebiet. Das Risiko war groß, die Zeit knapp. Ich war gerade im Nebel bei MIC-L1 angekommen, als eine Vanguard längsseits kam und mich kontaktierte. “Flieg Du zum Wrack und hole das Zeug raus. Ich gebe Dir Deckung”. Er hatte gerade ausgesprochen, als mehrere Feindkontakte auf dem Radar auftauschten. Die Vanguard drehte ab, flog direkt auf die roten Punkte auf dem Radar zu und verschwand im Nebel.


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Ich flog das erste Wrack an und positionierte die Star Runner so, dass die Ladung direkt umgeladen werden konnte. Mit Sorge sah ich, wie die Laserblitze des Gefechtes näher kamen. Hoffentlich konnte die Vanguard die feindlichen Kräfte lange genug von meiner Position fern halten. Sobald ich in das Wrack ging, war mein Raumschiff ein leichtes und wehrloses Ziel. Ich hätte besser noch jemanden mitgebracht. Ich übertaktete die Schilde, in der Hoffnung, mir so etwas Zeit zu verschaffen, sollte ich angegriffen werden. Eine eher symbolische Aktion. Mit einem letzten sorgenvollen Blick auf das Gefecht, verließ ich das Cockpit und machte mich auf den Weg zum Wrack.


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Das Tor zum Frachtraum der zerstörten Starfarer war offen. Mit gezogener Waffe schwebte ich von der Star Runner hinüber. Glühende Wrackteile waren weit verstreut. Vorsichtig betrat ich den Frachtraum. Es war dunkel. Ich konnte kaum etwas erkennen. Frachtgestelle standen überall rum. Die Szenerie war unübersichtlich, ich hatte keine Ahnung ob noch Piraten an Bord waren. Als ich vor dem ersten Frachtgestell stand traf mich der Schlag. Das konnte doch nicht wahr sein. Es war leer, das zweite auch. Ich durchsuchte den ganzen Frachtraum. Nichts, die Ladung war weg. Verzweiflung machte sich in mir breit. Hatten wir schon versagt? War die Javelin bereits verloren?


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Als ich wieder in der Star Runner war, entdeckte ich ein weiteres Wrack Es war näher an dem anhaltenden Raumkampf. Weitere Kampfschiffe waren zur Unterstützung eingetroffen. Laserblitze tanzten wild umher. Explosionen erhellten den Nebel. Eine Freelancer Max war bereits bei dem zweiten Wrack. Ich parkte die Star Runner daneben und ging in das Wrack. Mehrere Personen waren damit beschäftigt die Fracht umzuladen. Dann kam die Nachricht, dass Xenothreat Kräfte bei Jericho eingetroffen waren. Der Angriff begann, die Javelin war noch nicht einsatzbereit. Uns lief die Zeit davon.


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Der Großteil der Ladung war bereits in der Freelancer. Es war nur ein kurzer Sprung nach Jericho. Eigentlich würde sie noch rechtzeitig ankommen. Das Problem war, die Freelancer konnte nicht springen. Ein Teil der Ladung reagierte explosiv auf einen Quantum Sprung. Sie musste im konventionellen Flug transportiert werden. Das kostete Zeit, Zeit die wir nicht hatten. “Ladet das Quantum sensitive Zeug in die Star Runner. Springt mit dem anderen Zeug nach Jericho. Ich komme mit dem Rest so schnell wie möglich nach.” rief ich hektisch. Wie vom Teufel besessen verteilten wir die Fracht auf die beiden Raumschiffe. Der Traktorstrahl vom Multitool lief heiß. Die Uhr tickte. Kämpfe tobten in der Nähe des Wracks. Eine Idris Fregatte der Xenothreat nahm die wehrlose Javelin mit einer Railgun unter Beschuss. Die Lage schien aussichtslos.


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Endlich hatten wir alles umgeladen. Die Freelancer sprang direkt zur Jericho Station. Für mich begann der lange Weg mit dem konventionellen Antrieb. Ich hielt kurz inne. Hatte ich eine Chance rechtzeitig anzukommen? Würde ich überhaupt ankommen? Oder würden mich Jäger der Xenothreat unterwegs abfangen? Dann spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. “Ich komme mir Dir. Ich gehe in den Geschützturm der Star Runner und halte Dir den Rücken frei.” Ein Lächeln huschte über mein Gesicht. Hilfe kommt manchmal unverhofft und ein gemeinsamer Feind schweißt zusammen. Der Nebel wurde langsam hinter uns kleiner, als der “White Rabbit” mit maximaler Geschwindigkeit durch das All schoss. Ein Funke Hoffnung, auf dem Weg zwischen den Sternen.


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Noch bevor wir die Raumstation Jericho sahen, sahen wir die Explosionen. Hell wie eine Nova, überstrahlten sie die Sterne. So hell, dass der Funke verblasste, der Jericho fast erreicht hatte. War es vorbei? Hatte Xenothreat den Kampf gewonnen? “Die Idris hat schwere Treffer eingesteckt. Sie wurde von mehreren Torpedos getroffen.” Euphorische Schreie waren über Funk zu hören. Der Funke Hoffnung glühte wieder.


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Nachdem ich meine Ladung auf Jericho abgeliefert hatte, flog ich zurück zur MIC-L1 Shallow Frontier Station . Den weiteren Kampf gegen Xenothreat wollte ich anderen überlassen. Ich war kein Soldat, meine Stärken lagen woanders. Zum Abschied flog ich über die Javelin. Was ein Biest. Wir hatten es geschafft. Sie war bereit für den finalen Schlag gegen die Xenothreat Bedrohung im Stanton System.


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Ich stand auf der Empore der Gallery und ließ meinen Blick umher schweifen. Mir wurde eine Sache klar. Wir lagen falsch. Die Aktivisten, Brubacker und ich, wir lagen so falsch. Unsere Vermutung, dass die Konzerne, mit der Hilfe von Xenothreat, Port Olisar zerstören wollten, war falsch. Wir hatten Hinweise, dass die Konzerne den Export von Erzen, an die freien Völker verhindern wollten. Und wir hatten Hinweise, dass Xenothreat etwas im Stanton System vor hatte. Aber die beiden Dinge hatten nichts miteinander zu tun. Das war nicht der Komplott im Stanton System. Der Export war inzwischen über neue Sicherheitsvorschriften und Handelsbestimmungen unterbunden. Xenothreat verfolgte ganz eigenen Ziele, die nichts mit den Konzernen zu tun hatten. Da war aber eine andere Sache. Gefährlicher, düsterer, mit vielen offen Fragen - Was hatte es mit dem Killer-Satelliten und den MTX1 Chips auf sich? Und hatte das etwas mit dem Projekt ENOS und der Biowaffe zu tun? Fragen, auf die ich noch eine Antwort finden wollte.





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Log #109 - Xenothreat attack




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That voice, that announcement, I had heard it before. "People of Stanton......." I had just grabbed an apple at Garcia's Greens when I saw it on the monitor. Xenothreat, they announced the attack on the Stanton system. I wondered why, why did they want to destroy Port Olisar. The corporations already had a solution to stop the export of ore to the free peoples. Why this attack? At that moment, the message from the Civilian Defense Force arrived on the Mobiglass. Xenothreat had attacked a convoy of the UEE Navy. The Navy needed civilian forces to assist. The realization hit me like a bolt of lightning. The Xenothreat attack had nothing to do with corporations, nothing to do with exporting to the free peoples. It was a campaign of terrorists, against everything that was not human and against any cooperation with aliens. Stanton was to be only the first step. The free peoples were not safe either. I decided to help and set out.


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Xenothreat's target was the Javelin destroyer, which was docked at Jericho Station. Without the supplies, the Javelin was not operational and was defenseless against the attack. After the convoy was destroyed, the supplies failed to arrive. It was only a matter of time before Xenothreat forces launched the attack on the Javelin. In addition to fighter pilots, freighters were sought to recover cargo from the wreckage of the convoy and bring it to Jericho Station. Cargo recovery was something I could do, though I had never had to do it in a combat zone. The risk was great, the time short. I had just arrived at MIC-L1 in the fog when a Vanguard came alongside and contacted me. "You fly to the wreckage and get the stuff out. I'll cover you." He had just pronounced when several enemy contacts came up on radar. The Vanguard turned away, flew directly toward the red dots on the radar, and disappeared into the fog.


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I flew to the first wreckage and positioned the Star Runner to reload directly. With concern, I watched the laser flashes of the battle approach. Hopefully the Vanguard could keep the enemy forces away from my position long enough. Once I went into the wreckage, my spacecraft was an easy and defenseless target. I had better have brought someone else with me. I overclocked the shields, hoping to buy myself some time should I be attacked. A rather symbolic action. With a last worried look at the battle, I left the cockpit and made my way to the wreckage.


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The gate to the cargo hold of the destroyed Starfarer was open. With my weapon drawn, I floated over from the Star Runner. Glowing wreckage was scattered far and wide. Cautiously, I entered the cargo hold. It was dark. I could barely make anything out. Cargo racks were everywhere. The scenery was confusing, I had no idea if there were still pirates on board. When I stood in front of the first cargo rack, I was struck. This could not be true. It was empty, the second one too. I searched the entire cargo hold. Nothing, the cargo was gone. Despair spread through me. Had we already failed? Was the Javelin already lost?


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When I was back in the Star Runner, I spotted another wreck It was closer to the ongoing space battle. More battleships had arrived to assist. Laser flashes danced wildly. Explosions lit up the fog. A Freelancer Max was already at the second wreck. I parked the Star Runner next to it and walked into the wreck. Several people were busy reloading the cargo. Then word came that Xenothreat forces had arrived at Jericho. The attack began, the Javelin was not yet operational. We were running out of time.


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Most of the cargo was already in the Freelancer. It was only a short hop to Jericho. Actually, it would still arrive in time. The problem was, the Freelancer couldn't jump. Some of the cargo reacted explosively to a quantum jump. It had to be transported by conventional flight. That took time, time we didn't have. "Load the Quantum sensitive stuff into the Star Runner. Jump to Jericho with the other stuff. I'll join you with the rest as soon as I can." I shouted frantically. As if possessed by the devil, we distributed the cargo to the two spaceships. The tractor beam from the multitool was running hot. The clock was ticking. Fighting raged near the wreck. A Xenothreat Idris frigate was firing a railgun at the defenseless Javelin. The situation seemed hopeless.


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Finally, we had reloaded everything. The Freelancer jumped directly to Jericho Station. For me, the long journey with the conventional drive began. I paused briefly. Did I have a chance to arrive in time? Would I arrive at all? Or would Xenothreat fighters intercept me on the way? Then I felt a hand on my shoulder. "I'm coming with you. I'll go into the Star Runner turret and watch your back." A smile flitted across my face. Help sometimes comes unexpectedly and a common enemy welds together. The fog slowly diminished behind us as the White Rabbit shot through space at maximum speed. A spark of hope, on the way between the stars.


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Even before we saw Space Station Jericho, we saw the explosions. Bright as a nova, they outshone the stars. So bright that the spark that had almost reached Jericho faded. Was it over? Had Xenothreat won the battle? "The Idris took heavy hits. She was hit by several torpedoes." Euphoric cries were heard over the radio. The spark of hope glowed again.


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After delivering my payload on Jericho, I flew back to MIC-L1 Shallow Frontier Station . I wanted to leave the further fight against Xenothreat to others. I was not a soldier, my strengths lay elsewhere. As a farewell I flew over the Javelin. What a beast. We had done it. She was ready for the final strike against the Xenothreat threat in the Stanton system.


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I stood on the gallery balcony and let my eyes wander. I realized one thing. We were wrong. The activists, Brubacker and I, we were so wrong. Our hunch that the corporations, with the help of Xenothreat, were going to destroy Port Olisar was wrong. We had evidence that the corporations wanted to prevent the export of ores to the free peoples. And we had evidence that Xenothreat was up to something in the Stanton system. But the two things had nothing to do with each other. This was not the plot in the Stanton system. Exports had since been stopped via new security regulations and trade regulations. Xenothreat was pursuing goals all its own that had nothing to do with the corporations. There was another thing, though. More dangerous, more sinister, with many unanswered questions - What was it about the killer satellite and the MTX1 chips? And did it have anything to do with Project ENOS and the bioweapon? Questions to which I still wanted to find an answer.


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Quelle: https://star-citizen-diary.blo…griff-der-xenothreat.html